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Roxy Music
Slave to Love

Cover: Slave to Love von Roxy Music

Informationen zum Song


MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Slave to Love

Einordnung und Veröffentlichung

„Slave to Love“ ist ein Song von Bryan Ferry aus dem Jahr 1985. Das Stück erschien auf Ferrys Album Boys and Girls, seinem ersten Studioalbum nach der Auflösung von Roxy Music im Jahr 1983. Die Single wurde 1985 veröffentlicht und zählt zu den bekanntesten Titeln aus Ferrys Solokatalog.

Musikalische Merkmale

Der Song ist als langsam aufgebautes, atmosphärisches Popstück mit deutlichen Elementen von Art Pop und sophistisch produzierter 1980er-Jahre-Studioästhetik gestaltet. Charakteristisch sind ein zurückhaltender, programmierter Rhythmus, flächige Synthesizer, eine markante Gitarrenarbeit und Ferrys betont elegante, kontrollierte Gesangsdarbietung. Die Produktion setzt auf einen dichten, nächtlich wirkenden Klangraum, der den melancholischen und zugleich luxuriösen Ton des Albums Boys and Girls prägt.

Mitwirkende und Produktion

An den Aufnahmen wirkten mehrere profilierte Musiker mit, darunter David Gilmour an der Gitarre. Die Produktion von Boys and Girls entstand in einer Phase, in der Ferry mit aufwendig ausgearbeiteten Studioarrangements arbeitete und einen stark stilisierten, modernen Sound verfolgte. „Slave to Love“ steht exemplarisch für diese Produktionsweise, die elektronische Texturen mit sorgfältig gesetzten Live-Instrumenten verbindet.

Chartplatzierungen und Rezeption

In Großbritannien erreichte „Slave to Love“ Platz 10 der Singlecharts. Der Song wurde zu einem internationalen Erfolg und festigte Bryan Ferrys Position als Solokünstler in der Mitte der 1980er Jahre. Das Stück gehört bis heute zu den am häufigsten mit Ferry verbundenen Aufnahmen.

Verwendung in Medien

Zusätzliche Bekanntheit erhielt der Song durch seine Verwendung im Film 9½ Weeks aus dem Jahr 1986. Durch diese Platzierung wurde „Slave to Love“ eng mit der sinnlich-stilisierten Bildsprache des Films verbunden und gewann auch außerhalb des regulären Popkontexts starke kulturelle Präsenz.


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