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Rosenstolz
Ich stell mich an die nächste Wand (Remastered 2018)

Cover: Ich stell mich an die nächste Wand (Remastered 2018) von Rosenstolz

Kurzübersicht zum Song

„Ich stell mich an die nächste Wand (Remastered 2018)“ ist eine remasterte Fassung eines Songs von Rosenstolz. Rosenstolz war ein deutsches Pop-Duo aus Berlin, das aus AnNa R. und Peter Plate bestand. Die Bezeichnung „Remastered 2018“ kennzeichnet eine 2018 überarbeitete Audiofassung des Titels. Der Songtitel lautet in der Originalschreibweise „Ich stell mich an die nächste Wand“.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 03:48
  • Tempo: 111 BPM
  • Label: Island Records
  • ISRC: DEUM71803962
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Ich stell mich an die nächste Wand (Remastered 2018)

Entstehung und Veröffentlichung

Der Song Ich stell mich an die nächste Wand wurde von AnNa R. (Gesang) und Peter Plate (Musik, Produktion) für das vierte Rosenstolz-Studioalbum Die Schlampen sind müde geschrieben. Das Album erschien erstmals 1997 bei Polydor. Die hier vorliegende Version Remastered 2018 ist Teil der digitalen Wiederveröffentlichung des Albums, bei der die Originalspuren klanglich überarbeitet wurden.

Musikalische und textliche Merkmale

Der Titel bewegt sich im für die damalige Rosenstolz-Phase typischen Elektropop-Rahmen. Ein treibender Beat, mehrschichtige Synthesizer-Flächen und eine prägnante Basslinie bilden das instrumentale Fundament. AnNa R.s expressiver, stellenweise theatralischer Gesang trägt die ironisch grundierte Alltagsbeobachtung.

Inhaltlich schildert das Lied aus der Ich-Perspektive die ritualisierte Suche nach einem Partner im Nachtleben: Die Figur stellt sich an eine Wand und wartet auf den „nächsten Mann“. Die Zeilen persiflieren mit spitzer Zunge die passive Erwartungshaltung und oberflächliche Anbahnung im Diskotheken-Kontext, ein wiederkehrendes Motiv in Rosenstolz-Texten der 1990er-Jahre.

Rezeption

Ich stell mich an die nächste Wand wurde nicht als Single ausgekoppelt und erzielte daher keine eigenständige Chartplatzierung. Innerhalb des Albums Die Schlampen sind müde, das als kommerzieller Durchbruch der Band gilt, zählt es zu den bekannteren Albumtracks und wird von Fans bis heute in Foren und sozialen Medien häufig als Beispiel für den unverwechselbar lakonischen Erzählstil der frühen Rosenstolz-Jahre genannt.


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