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Rainhard Fendrich
A jeder is zum habn (Live At Deutsches Museum, Munich / 1989)

Cover: A jeder is zum habn (Live At Deutsches Museum, Munich / 1989) von Rainhard Fendrich

Kurzübersicht zum Song

Der Titel lautet „A jeder is zum habn (Live At Deutsches Museum, Munich / 1989)“. Als interpretierender Künstler ist Rainhard Fendrich angegeben. Die Bezeichnung „Live At Deutsches Museum, Munich / 1989“ kennzeichnet die Aufnahme als Live-Version. Der Aufnahmeort ist das Deutsche Museum in München. Das Jahr der Aufnahme ist 1989. Die Schreibweise des Songtitels verwendet österreichisches Deutsch.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 03:00
  • Label: Universal Music GmbH Distributed Labels
  • ISRC: DEA818900159
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
A jeder is zum habn (Live At Deutsches Museum, Munich / 1989)

Entstehung und Albumkontext

Der Song „A jeder is zum habn“ erschien erstmals 1983 auf Rainhard Fendrichs drittem Studioalbum „Auf und davon“. Fendrich schrieb den Titel selbst und verarbeitete darin seine Beobachtungen zu Konsumverhalten und zwischenmenschlichen Besitzansprüchen. Die eingängige Dialektzeile wurde zur sprichwörtlichen Wendung in Österreich.

Das Konzert im Deutschen Museum 1989

Die Live-Version entstand am 2. Dezember 1989 bei einem ausverkauften Auftritt im Ehrensaal des Deutschen Museums in München. Der Abend fand nur wenige Wochen nach dem Mauerfall statt, was Fendrich in einer Ansage vor dem Stück aufgriff und mit dem Satz „Jetzt ham’s die Freiheit, jetzt woll’n’s auch schon an Picasso“ kommentierte. Die Aufnahme wurde 1990 auf dem Doppel-Livealbum „Live“ veröffentlicht.

Musikalische Merkmale der Live-Aufnahme

Die Besetzung bei diesem Auftritt umfasste neben Fendrichs akustischer Gitarre eine vierköpfige Band mit E-Piano, Bass, Schlagzeug und Akkordeon. Das Arrangement beginnt mit einem lockeren Piano-Intro und steigert sich in ein mittelschnelles, von starkem Offbeat geprägtes Tempo. Der hörbare Sprechgesang und die pointierten Pausen vor der Refrainzeile erzeugen eine kabarettistische Wirkung, die das Publikum mit Szenenapplaus und rhythmischem Klatschen quittiert.

Kulturelle Nachwirkung

Der Song etablierte sich als einer von Fendrichs meistzitierten Live-Titeln und wird in Österreich häufig als satirischer Seitentext zur Konsumkritik herangezogen. Das Livealbum „Live“ erreichte Platz 2 der österreichischen und Platz 5 der deutschen Charts und wurde mit Platin ausgezeichnet. In der TV-Berichterstattung zum Konzertjubiläum sowie in späteren Best-of-Zusammenstellungen blieb der Mitschnitt eine Referenzaufnahme.


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