Rage Against the Machine
Killing In The Name (Live)
Kurzübersicht zum Song
„Killing in the Name“ ist ein Song von Rage Against the Machine aus dem Jahr 1992. Die Studioversion erschien auf dem Debütalbum „Rage Against the Machine“. Als Autoren sind Zack de la Rocha, Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk genannt. Der Song verbindet Rap-Metal und Funk-Metal mit einem auf einem markanten Gitarrenriff basierenden Aufbau. Der Text thematisiert institutionellen Rassismus, Polizeigewalt und die Verflechtung von Autorität und weißer Vorherrschaft. Live gehörte das Stück zu den zentralen Bestandteilen des Konzertrepertoires der Band. Aufführungen der Live-Version zeichneten sich durch gesteigerte Publikumsinteraktion, kollektive Mitsing-Passagen und eine intensive Schlusssteigerung aus. Die Zeile „Some of those that work forces are the same that burn crosses“ zählt zu den bekanntesten Textstellen des Songs.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 05:59
- Label: Vintage Jukebox / musique d'herbs / Freefall
- ISRC: FXR022503086
- Veröffentlichungen: 3 Albums verfügbar
Killing In The Name (Live)
Hintergrund
„Killing in the Name“ ist ein Song von Rage Against the Machine, der 1992 auf dem selbstbetitelten Debütalbum der Band erschien. Der Titel gehört zu den bekanntesten Stücken der Gruppe und verbindet Rap, Metal und Funk zu einem für die Band prägenden Crossover-Sound.
Inhalt und Entstehung
Der Text von „Killing in the Name“ richtet sich gegen institutionellen Rassismus und gegen den Zusammenhang von staatlicher Gewalt und weißer Vorherrschaft. Eine zentrale Zeile des Songs lautet „Some of those that work forces are the same that burn crosses“ und stellt einen Bezug zwischen Teilen der Sicherheitsorgane und rassistischen Gewalttraditionen in den USA her.
Gitarrist Tom Morello entwickelte das markante Hauptriff aus einem bewusst reduzierten, rhythmisch prägnanten Motiv. Der Song steigert sich über wiederholte Riff-Figuren und einen langen Spannungsaufbau zu dem berühmten Schlussabschnitt mit der mehrfach wiederholten Zeile „Fuck you, I won’t do what you tell me“.
Musikalische Merkmale
Das Stück ist für die typische Instrumentierung der Band mit Gesang, E-Gitarre, Bass und Schlagzeug geschrieben. Tom Morello setzt in „Killing in the Name“ auf stark akzentuierte Riffs und perkussive Spielweisen, während Brad Wilk ein geradliniges, druckvolles Schlagzeugfundament liefert. Zack de la Rocha wechselt zwischen gesprochen wirkenden, rhythmisch präzisen Passagen und aggressiv gesteigerten Ausbrüchen.
Kulturelle Bedeutung
„Killing in the Name“ wurde zu einem Protestsong mit großer politischer Symbolkraft. Der Song ist wegen seines expliziten Textes vielfach zensiert oder in gekürzten Fassungen gesendet worden. Gerade diese Konfrontationshaltung trug wesentlich zum öffentlichen Profil von Rage Against the Machine bei.
Charts und Rezeption
In Großbritannien erreichte „Killing in the Name“ Ende 2009 Platz 1 der Singlecharts. Der Chart-Erfolg stand im Zusammenhang mit einer Kampagne gegen die damals dominierenden Sieger-Singles aus der Castingshow The X Factor. Dadurch wurde der Song viele Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung erneut zu einem vielbeachteten kulturellen Ereignis.
Zur Live-Version
Live gehörte „Killing in the Name“ über Jahre zu den zentralen Konzertstücken von Rage Against the Machine. In Konzertfassungen wurde der Spannungsaufbau des Songs häufig durch Publikumsinteraktion und eine ausgedehnte Schlusssteigerung verstärkt. Die Live-Wirkung des Stücks beruht besonders auf dem Wechsel von kontrollierter Zurückhaltung in den frühen Songteilen und der explosiven Entladung im Finale.
Weiterführende Links
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