Public Image Limited
Death Disco (Unedited Monitor Mix)
Kurzübersicht zum Song
„Death Disco“ ist ein Song von Public Image Ltd, der 1979 als Single erschien. Die Band bestand in dieser Phase aus John Lydon, Keith Levene, Jah Wobble und Jim Walker. Der Titel erschien in einer Albumfassung auf „Metal Box“ von 1979. Eine bekannte alternative Benennung lautet „Swan Lake“. Der Song verbindet Post-Punk mit einer markanten, von Dub und Avantgarde geprägten Instrumentierung. John Lydon schrieb den Text unter dem Eindruck der schweren Erkrankung und des Todes seiner Mutter. Die Aufnahme ist für ihre spannungsreiche Bassarbeit, das scharfkantige Gitarrenspiel und den klagenden Gesang bekannt.
Informationen zum Song
- Genre: Alternative
- Dauer: 09:23
- Tempo: 124 BPM
- Label: UMC (Universal Music Catalogue)
- ISRC: GBUM71400590
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Death Disco (Unedited Monitor Mix)
Einordnung und Veröffentlichung
„Death Disco (Unedited Monitor Mix)” ist eine Version des Stücks „Death Disco” von Public Image Ltd. „Death Disco” erschien 1979 als Single der Band. Der Song wurde später auch unter dem Titel „Swan Lake” veröffentlicht.
Entstehung und inhaltlicher Hintergrund
John Lydon schrieb „Death Disco” im Zusammenhang mit dem Tod seiner Mutter an Krebs. Der Text des Stücks verarbeitet Trauer und körperlichen Verfall. Die Verbindung von persönlichem Verlust und aggressiver, nervöser Klangsprache gehört zu den prägenden Merkmalen des Songs.
Musikalische Merkmale
Das Stück verbindet Post-Punk mit einer stark hervorgehobenen Bassarbeit von Jah Wobble und einem markanten Gitarrenspiel von Keith Levene. Die Gitarrenfigur greift Motive aus Tschaikowskis „Schwanensee” auf, was den späteren Alternativtitel „Swan Lake” erklärt. Lydons Gesang wirkt im Song angespannt und klagend und verstärkt den Charakter eines Trauerstücks.
Veröffentlichungskontext
„Death Disco” gehört zur frühen Phase von Public Image Ltd nach dem Ende der Sex Pistols. Der Song steht exemplarisch für die stilistische Abkehr der Band vom klassischen Punk hin zu einer experimentelleren, dub- und artrocknahen Form des Post-Punk.
Weiterführende Links
Externe Seiten zum Nachschlagen (Metadaten, Hintergrund, Lyrics).