Prince
My Name Is Prince (Live)
Kurzübersicht zum Song
„My Name Is Prince (Live)“ ist eine Live-Version des Songs „My Name Is Prince“ von Prince. Das Stück basiert auf dem Studio-Song „My Name Is Prince“ aus dem Love-Symbol-Album von 1992. Prince veröffentlichte den ursprünglichen Song unter seinem Künstlernamen Prince. Der Titel verbindet Rap-Passagen, Sprechgesang und Funk-Rock-Elemente. Der Song gehört zur Phase, in der Prince seine öffentliche Selbstdarstellung stark mit Macht, Identität und Bühnenpräsenz verknüpfte. Die Live-Fassung überträgt diese Selbstdarstellung in ein Konzertformat mit direkter Publikumsansprache und gesteigerter Performance-Energie.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 04:06
- Label: TimeLine
- ISRC: GBKYA2303407
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
My Name Is Prince (Live)
Entstehung und Kontext
Der Song My Name Is Prince wurde ursprünglich für das 1992 erschienene Love Symbol-Album komponiert und als Lead-Single ausgekoppelt. In der Live-Darbietung fungierte das Stück während der Act I und Act II Tourneen im Jahr 1993 häufig als programmatischer Opener oder energetischer Höhepunkt. Der Song wurde gemeinschaftlich von Prince und dem Rapper Tony M. (Anthony Mosley) verfasst, der bei den Konzerten dieser Ära die Rap-Parts übernahm.
Musikalische Merkmale der Live-Darbietung
Die Live-Versionen von My Name Is Prince weichen oft von der minimalistischen, Hip-Hop-orientierten Produktion der Studioaufnahme ab. In Konzerten wurde das Arrangement durch die New Power Generation um eine druckvolle Bläsersektion, die NPG Hornz, erweitert. Stilistisch verbindet die Live-Umsetzung Elemente des New Jack Swing mit klassischem Funk. Charakteristisch sind zudem die Scratches von DJ Graves und die Einbindung von Call-and-Response-Passagen mit dem Publikum.
Veröffentlichungen und Aufnahmen
Eine offizielle Live-Aufnahme des Songs ist auf dem Konzertfilm The Sacrifice of Victor enthalten, der 1994 erschien und einen Aftershow-Auftritt im Londoner Club Bagleys aus dem Jahr 1993 dokumentiert. Eine spätere Interpretation wurde auf dem Live-Album Indigo Nights im Jahr 2008 veröffentlicht. Diese Aufnahme stammt von den Aftershows im Rahmen der 21 Nights in London-Residenz im O2-Komplex und präsentiert den Song in einem deutlich stärker vom Jazz-Funk geprägten Gewand.
Weiterführende Links
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