Phil Collins
Ain't Too Proud to Beg
Kurzübersicht zum Song
"Ain't Too Proud to Beg" ist ein Song von Norman Whitfield und Eddie Holland. Die ursprüngliche Aufnahme erschien 1966 bei The Temptations auf dem Label Gordy. Phil Collins veröffentlichte seine Version 1988 als Single und nahm sie für den Soundtrack des Films "Buster" auf. Die Single erschien auf Virgin Records in Großbritannien und auf Atlantic Records in den USA. Produzent der Aufnahme war Phil Collins. Die Veröffentlichung erreichte Platz 1 der US Billboard Hot Adult Contemporary Tracks, Platz 9 der UK Singles Chart und Platz 10 der US Billboard Hot 100. Das Musikvideo zeigt Phil Collins in einer komödiantisch inszenierten Performance mit Bezug auf Motown-Ästhetik.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 02:41
- Tempo: 120 BPM
- Label: Atlantic Records / Rhino
- ISRC: USAT21001442
- Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar
Ain't Too Proud to Beg
Phil Collins: „Ain’t Too Proud to Beg“
„Ain’t Too Proud to Beg“ ist auf dem 2010 erschienenen Album Going Back von Phil Collins enthalten. Das Album ist ein Motown- und Soul-Projekt, auf dem Collins Stücke aus den 1960er Jahren interpretiert.
Das Lied wurde ursprünglich von Norman Whitfield und Eddie Holland geschrieben. Die bekannteste Originalaufnahme stammt von The Temptations und erschien 1966 als Single bei Motown.
Einordnung in Phil Collins’ Projekt Going Back
Phil Collins widmete Going Back vollständig amerikanischen Soul- und Motown-Songs, die ihn seit seiner Jugend geprägt hatten. „Ain’t Too Proud to Beg“ gehört damit zu einem Repertoire, das Collins bewusst als Hommage an den Sound von Motown auswählte.
Für Going Back arbeitete Collins mit Musikern zusammen, die eng mit dem klassischen Soul- und Motown-Stil verbunden sind. Die Produktion des Albums orientiert sich deutlich an den Klangfarben und Arrangements der 1960er Jahre.
Musikalische Merkmale
„Ain’t Too Proud to Beg“ ist ein schneller, rhythmisch markanter Soul-Song. Prägend sind ein treibender Beat, Bläsersätze und ein Gesangsstil, der auf Dringlichkeit und direkter Ansprache basiert.
In Collins’ Version steht die stilistische Annäherung an den historischen Motown-Sound im Vordergrund. Das Stück fügt sich in die insgesamt retroorientierte Produktion von Going Back ein, die auf Live-Instrumentierung und klassische Soul-Arrangements setzt.
Historischer Hintergrund des Songs
Die Originalversion der Temptations wurde in den USA ein großer Erfolg und zählt zu den bekannten Titeln der Gruppe aus ihrer mittleren 1960er-Jahre-Phase. Der Song gehört zu den Kompositionen, mit denen das Autorenteam um Motown den charakteristischen Mix aus Pop-Zugänglichkeit und rhythmischer Intensität prägte.
Durch die Aufnahme auf Going Back wurde das Lied in Phil Collins’ Spätwerk als Teil seiner ausdrücklichen Auseinandersetzung mit klassischem Soul neu kontextualisiert. Collins veröffentlichte das Album in einer Phase, in der er seine langjährige Verbindung zu den Vorbildern seiner Jugend offen in den Mittelpunkt stellte.
Weiterführende Links
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