Peter Tosh
The Day the Dollar Die (2002 Remaster)
Kurzübersicht zum Song
"The Day the Dollar Die (2002 Remaster)" ist eine Remaster-Version eines Songs von Peter Tosh. Peter Tosh war ein jamaikanischer Reggae-Musiker und veröffentlichte den Titel im Kontext seines Solokatalogs. Die Bezeichnung "2002 Remaster" kennzeichnet eine 2002 neu gemasterte Fassung der Aufnahme. Der Songtitel verwendet die Formulierung "Dollar" als zentrales Motiv.
Informationen zum Song
- Genre: Reggae
- Dauer: 04:50
- Tempo: 143 BPM
- Label: Parlophone UK
- ISRC: GB01A0200016
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
The Day the Dollar Die (2002 Remaster)
Entstehung und Veröffentlichung
„The Day the Dollar Die“ ist ein Titel von Peter Toshs zweitem Studioalbum Equal Rights, das 1977 bei Columbia Records / CBS erschien. Geschrieben wurde das Stück von Tosh selbst im Zuge einer äußerst politisierten Schaffensphase, in der er das internationale Währungssystem und die Vorherrschaft des US-Dollars frontal angriff. Die Aufnahmen fanden 1976/77 in den Dynamic Sounds und Randy’s Studios in Kingston statt. Tosh produzierte den Song gemeinsam mit dem Toningenieur Karl Pitterson. Die 2002 Remaster-Fassung ist Teil der digital überarbeiteten Neuauflage des Albums, die von Columbia/Legacy veröffentlicht wurde.
Musikalische Merkmale
Der Track ist im Roots-Reggae-Stil der späten siebziger Jahre verankert. Eine dominante Basslinie von Robbie Shakespeare und das präzise Schlagzeugspiel von Sly Dunbar bilden das rhythmische Fundament. Earl „Chinna“ Smith liefert die typischen, in den Offbeat gespielten Gitarrenakzente, während Bläsersätze der Aufnahme einen feierlich-appellativen Charakter verleihen. Toshs Gesang bewegt sich in seiner typischen, eindringlich beschwörenden Phrasierung.
Inhalt und kulturelle Bedeutung
Textlich prophezeit Tosh den Zusammenbruch der US-Währung und verknüpft dies mit einer umfassenden Systemkritik an Kapitalismus, Unterdrückung und Kolonialismus. Im Sinne der Rastafari-Ideologie wird der Dollar als Symbol Babylons zu Fall gebracht und eine Verbindung zwischen spiritueller sowie ökonomischer Befreiung hergestellt. Das Stück zählt zu den radikalsten politischen Statements in Toshs Repertoire, blieb aber ohne nennenswerte Chartplatzierungen.
Weiterführende Links
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