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Peter Tosh
Glass House (2002 Remaster)

Cover: Glass House (2002 Remaster) von Peter Tosh

Kurzübersicht zum Song

"Glass House (2002 Remaster)" ist eine remasterte Fassung des Songs "Glass House" von Peter Tosh. Peter Tosh war ein jamaikanischer Reggae-Musiker.

Informationen zum Song

  • Genre: Reggae
  • Dauer: 05:52
  • Tempo: 198 BPM
  • Label: Parlophone UK
  • ISRC: GBAYE0200105
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Glass House (2002 Remaster)

Hintergrund und Entstehung

Der Song Glass House wurde von Peter Tosh geschrieben und erschien erstmals 1983 auf seinem Album Mama Africa. Die Aufnahmen fanden in den Dynamic Sounds Studios in Kingston, Jamaika, statt. Tosh thematisiert in dem Stück die Doppelmoral politischer Gegner und gesellschaftlicher Eliten, die im Verborgenen unethisch handeln, während sie öffentlich Anstand predigen. Die titelgebende Metapher des Glashauses verweist auf das Sprichwort „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen“.

Die 2002er Remaster-Version

Die 2002 Remaster-Fassung von Glass House erschien im Rahmen der von EMI Music durchgeführten digitalen Neuabmischung des gesamten Mama Africa-Albums. Das Remastering übernahm das Londoner Abbey Road Studio. Die Edition enthält eine klanglich überarbeitete Stereomischung, die auf den originalen Masterbändern basiert, sowie ein restauriertes Booklet mit Liner Notes des Musikjournalisten Roger Steffens.

Musikalische Merkmale

Das Stück ist im Roots-Reggae-Stil gehalten und baut auf einer dominanten Basslinie sowie dem charakteristischen One-Drop-Riddim auf. Die Instrumentierung umfasst E-Gitarre im Skank-Rhythmus, Keyboards, Bläsersätze und Perkussion. Peter Toshs Gesang wechselt zwischen gesprochenen Passagen und melodischem Ska-angelehntem Vortrag. Die Bläserarrangements steuerte der jamaikanische Trompeter Bobby Ellis bei.

Kulturelle Bedeutung

Glass House gilt als eines der politisch schärfsten Stücke in Peter Toshs Repertoire. Der Song wurde bei seinen Live-Auftritten häufig als Anklage gegen das jamaikanische Establishment eingesetzt. Das Stück dokumentiert Toshs konsequente Haltung gegen Unterdrückung und Heuchelei, die auch seine spätere Soloarbeit prägte. In Jamaika zählt es zu den bekannten Protestsongs der frühen 1980er-Jahre und wird in Retrospektiven über Toshs politisches Engagement hervorgehoben.


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