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Peter Tosh
Get Up, Stand Up

Cover: Get Up, Stand Up von Peter Tosh

Kurzübersicht zum Song

„Get Up, Stand Up“ ist ein Reggae-Song, der 1973 auf dem Album „Burnin’“ der Wailers erschien. Als Urheber werden Bob Marley und Peter Tosh genannt. Eine eigenständige Version von Peter Tosh veröffentlichte er 1977 auf seinem Album „Equal Rights“. Der Song entstand in der frühen Phase, in der Reggae international stärker wahrgenommen wurde, und zählt zu den bekanntesten politisch geprägten Titeln aus Jamaika. Inhaltlich und stilistisch steht er in der Tradition sozialkritischer Songs der Wailers. Die Aufnahme von Peter Tosh überführt das Stück in den Kontext seines Solowerks, das stark von Themen wie Gerechtigkeit, Menschenrechten und Selbstbestimmung geprägt ist. Verifizierbar ist damit vor allem: Ursprung bei den Wailers 1973, Autorenschaft Marley/Tosh und eine markante Neuinterpretation durch Peter Tosh 1977.

Informationen zum Song

  • Genre: Reggae
  • Dauer: 03:28
  • Tempo: 138 BPM
  • Label: Columbia/Legacy / Parlophone UK / Third Stone Recordings / Wolf Tree / Freefall
  • ISRC: USSM17600565
  • Veröffentlichungen: 7 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Get Up, Stand Up

Entstehung und Urheberschaft

„Get Up, Stand Up“ wurde von Bob Marley und Peter Tosh geschrieben. Der Song erschien 1973 auf dem Album Burnin’ der Gruppe The Wailers. Peter Tosh übernahm auf der Originalaufnahme einen markanten Teil des Leadgesangs im Wechsel mit Bob Marley.

Die Entstehung des Songs wird mit dem Aufenthalt der Wailers in Haiti in Verbindung gebracht. Bob Marley und Peter Tosh reagierten dabei auf soziale Ungleichheit und auf religiöse Vertröstung, die im Text ausdrücklich kritisiert wird. Die Zeile „Preacher man, don’t tell me“ richtet sich gegen Predigten, die das Heil ausschließlich ins Jenseits verlagern.

Musikalische Merkmale

„Get Up, Stand Up“ ist ein Reggae-Song mit einem betont rhythmischen Groove und einer auf Wiederholung angelegten, hymnischen Struktur. Die Aufnahme verbindet ein prägnantes Gitarren- und Bassfundament mit einem kollektiven Chorgesang im Refrain. Der Wechsel zwischen Marleys und Toshs Gesang verstärkt den aufrufenden Charakter des Stücks.

Die Studioversion auf Burnin’ wurde in Jamaika für das Label Island Records veröffentlicht. Das Stück gehört zu den politisch deutlichsten Titeln des Albums und steht dort neben weiteren Songs mit gesellschaftskritischer Ausrichtung.

Kulturelle Bedeutung

Der Song entwickelte sich zu einem der bekanntesten Protestlieder im Reggae. Sein Text verbindet Forderungen nach Selbstbestimmung, Menschenwürde und Widerstand gegen Unterdrückung. Die zentrale Aufforderung des Refrains machte das Lied weit über den Reggae hinaus zu einer Parole politischer und sozialer Bewegungen.

„Get Up, Stand Up“ blieb auch nach der Auflösung der klassischen Wailers-Besetzung eng mit Peter Tosh verbunden. Tosh nahm den Song in sein eigenes Bühnenrepertoire auf und interpretierte ihn in seiner Solokarriere weiterhin als kämpferisches Statement.

Veröffentlichung und Rezeption

Burnin’ war das letzte Studioalbum der Wailers mit Bob Marley, Peter Tosh und Bunny Wailer in ihrer klassischen gemeinsamen Formation. „Get Up, Stand Up“ zählt zu den dauerhaft bekanntesten Stücken aus diesem Album. Das Lied wurde in zahlreichen späteren Kompilationen von Bob Marley & The Wailers erneut veröffentlicht und gehört zum festen Kanon des politischen Reggae.


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