Peggy Lee
Why Don't You Do Right (Get Me Some Money Too)
Kurzübersicht zum Song
"Why Don't You Do Right (Get Me Some Money Too)" ist ein Lied, das Peggy Lee 1942 mit dem Benny Goodman Orchestra aufnahm. Die Aufnahme erschien 1943 und wurde zu einem der bekanntesten Titel von Peggy Lee. Der Song basiert auf dem Stück "Weed Smoker's Dream", das 1936 von Kansas Joe McCoy und Memphis Minnie aufgenommen wurde. Eine überarbeitete Fassung mit dem Titel "Why Don't You Do Right" wurde 1941 von Lil Green veröffentlicht. Peggy Lees Version ist stilistisch dem Swing und dem Jazz zuzuordnen. Die Einspielung zeichnet sich durch ein zurückgenommenes Tempo, eine prägnante Klarinettenfarbe im Goodman-Umfeld und Peggy Lees ruhige, kontrollierte Phrasierung aus. Der Titel wurde später zusätzlich durch seine Verwendung im Film "Who Framed Roger Rabbit" von 1988 einem breiten Publikum bekannt.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 02:26
- Tempo: 124 BPM
- Label: Capitol Records
- ISRC: USCA28800370
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Why Don't You Do Right (Get Me Some Money Too)
Entstehung und Vorlage
„Why Don’t You Do Right (Get Me Some Money Too)” ist eng mit dem Song „Weed Smoker’s Dream” verbunden, den Kansas Joe McCoy 1936 aufnahm. McCoy überarbeitete das Stück später zu „Why Don’t You Do Right”. Eine frühe bekannte Aufnahme erschien 1941 durch Lil Green mit Big Bill Broonzy an der Gitarre.
Peggy Lees Aufnahme
Peggy Lee nahm „Why Don’t You Do Right” 1942 mit dem Orchester von Benny Goodman auf. Die Aufnahme machte Lee einem breiten Publikum bekannt und wurde zu einem ihrer frühen Signaturtitel. Lees Gesang steht in dieser Fassung deutlich im Vordergrund und verbindet Swing mit einer betont lässigen, kontrollierten Phrasierung.
Musikalische Merkmale
Der Song bewegt sich stilistisch zwischen Blues und Swing. Der Text ist als direkte Ansprache an einen finanziell erfolglosen Mann gestaltet und greift damit ein Motiv auf, das bereits in früheren Blues-Stücken verbreitet war. Die bekannte Goodman-Lee-Version arbeitet mit einer zurückgenommenen, pointierten Begleitung, die den ironischen und selbstbewussten Ton der Sängerin hervorhebt.
Kulturelle Bedeutung
Das Lied gehört zu den bekanntesten Nummern aus Peggy Lees früher Karriere und ist eng mit ihrem Durchbruch in der Big-Band-Ära verbunden. Zusätzliche Popularität erhielt der Song durch seine Verwendung im Animationsfilm Who Framed Roger Rabbit von 1988, in dem die Figur Jessica Rabbit ihn in einer stilisierten Clubszene interpretiert.
Historischer Kontext
Die Aufnahme entstand in einer Phase, in der Peggy Lee als Sängerin bei Benny Goodman nationale Aufmerksamkeit gewann. Der Erfolg des Titels trug dazu bei, Lees Image als Sängerin mit kühler, präziser und zugleich sinnlicher Vortragsweise zu festigen. Das Stück blieb über Jahrzehnte im Repertoire des amerikanischen Popularsong und wurde von zahlreichen Künstlern neu aufgenommen.
Weiterführende Links
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