Patti Smith
Land: Horses / Land of a Thousand Dances / La Mer(de)
Kurzübersicht zum Song
„Land: Horses / Land of a Thousand Dances / La Mer(de)“ ist ein Song von Patti Smith. Der Titel erschien 1975 auf dem Album „Horses“. Die Aufnahme eröffnet die erste Albumseite nach „Gloria“. Der Song ist als mehrteilige Suite aufgebaut. Die Teile tragen die Titel „Horses“, „Land of a Thousand Dances“ und „La Mer(de)“. Patti Smith schrieb den Song gemeinsam mit Lenny Kaye. Die ursprüngliche Albumaufnahme wurde von John Cale produziert. Musikalisch verbindet das Stück Rock mit Spoken-Word-Elementen. Der Text enthält die Figur Johnny. Der Song greift Motive aus William S. Burroughs’ Roman „The Wild Boys“ auf. Die Passage „Land of a Thousand Dances“ bezieht sich auf den Song „Land of 1000 Dances“ von Chris Kenner. „Horses“ gilt als Patti Smiths Debütsalbum.
Informationen zum Song
- Genre: Alternative
- Dauer: 09:26
- Tempo: 146 BPM
- Label: Arista/Columbia/Legacy / Arista/Legacy
- ISRC: USAR19901262
- Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar
Land: Horses / Land of a Thousand Dances / La Mer(de)
Hintergrund
„Land: Horses / Land of a Thousand Dances / La Mer(de)” ist ein Stück von Patti Smith aus dem Album Horses, das 1975 erschien. Der Titel bildet auf dem Album eine mehrteilige Suite. Das Stück ist eng mit der Figur Johnny verbunden, die in Patti Smiths Texten wiederkehrt.
Entstehung und Text
Der Abschnitt „Horses” geht auf Material zurück, das Patti Smith bereits vor den Aufnahmen von Horses in ihrer Performance- und frühen Bandphase verwendete. Die Textwelt des Stücks verbindet Rock-’n’-Roll-Bilder, Gewalt, Begehren und religiös aufgeladene Sprache. Die Zeile „Go Rimbaud, go Johnny go” verknüpft den Namen des französischen Dichters Arthur Rimbaud mit der Rock-’n’-Roll-Figur Johnny.
Musikalische Merkmale
Die Aufnahme verbindet gesprochenen Vortrag, deklamatorischen Gesang und eine sich steigernde Rock-Begleitung. Die Band auf Horses spielte das Album mit Lenny Kaye und Ivan Král an den Gitarren, Richard Sohl an den Keyboards, Jay Dee Daugherty am Schlagzeug und John Cale als Produzent ein. Der Mittelteil greift „Land of 1000 Dances” auf, einen durch Chris Kenner bekannt gewordenen und später von Wilson Pickett populär gemachten Rhythm-and-Blues-Titel. Der Schlussteil „La Mer(de)” spielt im Titel auf Charles Trenets Chanson „La Mer” an und fügt dem französischen Wort für „Meer” in Klammern „merde” hinzu.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück gilt als ein zentrales Beispiel für Patti Smiths Verbindung von Beat-Poetik, Garage Rock und improvisatorischer Bühnenenergie. Horses wurde zu einem prägenden Album der New Yorker Rockszene der 1970er Jahre, und „Land” gehört zu den bekanntesten langen Kompositionen des Albums. Die Suite zeigt exemplarisch, wie Patti Smith Fremdmaterial, literarische Anspielungen und eigene Figuren in eine einzige dramatische Form überführte.
Weiterführende Links
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