Patti Smith
Gloria: In Excelsis Deo
Kurzübersicht zum Song
„Gloria: In Excelsis Deo“ ist der eröffnende Titel des Albums „Horses“ von Patti Smith. Das Stück erschien 1975 auf dem Label Arista Records. Als Urheber sind Patti Smith und Van Morrison genannt. Die Aufnahme verbindet Smiths Einleitung „Jesus died for somebody’s sins but not mine“ mit einer Bearbeitung von Van Morrisons Song „Gloria“. Produzent des Albums war John Cale. Die Aufnahme entstand mit der Patti Smith Group. Zur Besetzung der Albumaufnahme gehören Patti Smith, Lenny Kaye, Ivan Král, Richard Sohl und Jay Dee Daugherty. Das Stück gilt als eine der prägenden Aufnahmen von „Horses“.
Informationen zum Song
- Genre: Alternative
- Dauer: 05:54
- Tempo: 149 BPM
- Label: Arista/Columbia/Legacy / Arista/Legacy
- ISRC: USAR19901260
- Veröffentlichungen: 2 Albums, 1 Single verfügbar
Gloria: In Excelsis Deo
Hintergrund
„Gloria: In Excelsis Deo“ ist der Eröffnungstitel von Patti Smiths Debütalbum Horses, das 1975 erschien. Der Song verbindet Patti Smiths eigene Einleitung „In Excelsis Deo“ mit dem Stück „Gloria“ von Van Morrison, das ursprünglich von seiner Band Them aufgenommen wurde. Die Aufnahme beginnt mit der Zeile „Jesus died for somebody’s sins but not mine“, die zu den bekanntesten Eröffnungszeilen der Rockmusik zählt.
Entstehung und Aufbau
Patti Smith entwickelte aus „Gloria“ eine eigene, deutlich erweiterte Fassung. Ihre Version kombiniert Elemente von Rock, Proto-Punk und Spoken Word. Die Einleitung funktioniert als rezitativischer, frei gestalteter Vorspann, bevor der Song in die bekannte Akkordstruktur von „Gloria“ übergeht.
Produktion und musikalische Merkmale
Horses wurde von John Cale produziert. Die Aufnahme von „Gloria: In Excelsis Deo“ zeigt den für Patti Smiths frühe Arbeit typischen Kontrast zwischen poetischem Vortrag und roher Banddynamik. Die Besetzung auf Horses umfasste unter anderem Lenny Kaye an der Gitarre und Jay Dee Daugherty am Schlagzeug; der Klang des Stücks verbindet eine reduzierte Rockinstrumentierung mit einer bewusst direkten, ungeschönten Studioästhetik.
Kulturelle Bedeutung
Die Patti-Smith-Version gilt als prägender Titel der New Yorker Rockszene der 1970er Jahre. Der Song steht exemplarisch für Smiths Verbindung von Rockmusik, Literatur und religiöser Bildsprache. Gerade die Umdeutung eines bereits bekannten Rocksongs zu einer persönlichen, provokanten Eröffnung machte das Stück zu einem Schlüsselwerk des frühen Punk- und Art-Rock-Umfelds.
Urheberrechtlicher Bezug
Der Kern von „Gloria“ stammt von Van Morrison. Patti Smiths Fassung wird häufig als eigenständige Adaption wahrgenommen, weil sie dem bekannten Song eine neue textliche Rahmung und eine stark veränderte performative Identität gab.
Weiterführende Links
Externe Seiten zum Nachschlagen (Metadaten, Hintergrund, Lyrics).