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Ornella Vanoni
La voglia, la pazzia (Se ela quisesse)

Cover: La voglia, la pazzia (Se ela quisesse) von Ornella Vanoni

Kurzübersicht zum Song

„La voglia, la pazzia (Se ela quisesse)“ ist ein Lied von Ornella Vanoni. Das Stück erschien 1976 auf dem Album „La voglia la pazzia l'incoscienza l'allegria“. Das Album ist eine Zusammenarbeit von Ornella Vanoni mit Vinícius de Moraes und Toquinho. Der Titel verbindet eine italienische Hauptzeile mit der portugiesischen Wendung „Se ela quisesse“. Das Lied steht im Kontext der Annäherung von italienischer Canzone und brasilianischer Musik, die das Album prägt. Die Veröffentlichung gehört zu Vanonis Werkphase der 1970er Jahre.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 02:53
  • Tempo: 175 BPM
  • Label: NAR International
  • ISRC: ITR007601026
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
La voglia, la pazzia (Se ela quisesse)

Entstehung und Hintergrund

„La voglia, la pazzia (Se ela quisesse)“ ist das Titelstück des 1976 erschienenen Kollaborationsalbums La voglia la pazzia l'incoscienza l'allegria der italienischen Sängerin Ornella Vanoni zusammen mit den brasilianischen Musikern Toquinho und Vinícius de Moraes. Die Musik wurde von Toquinho komponiert, während der brasilianische Originaltext von Vinícius de Moraes stammt. Die italienische Nachdichtung verfasste der Musikproduzent und Textdichter Sergio Bardotti, der das Projekt initiierte und das Album produzierte.

Musikalische Merkmale und Besetzung

Das Lied verbindet die brasilianische Bossa Nova und Música Popular Brasileira (MPB) mit der italienischen Cantautore-Tradition. Die musikalische Gestaltung stützt sich auf folgende Elemente:

  • Gesang: Wechsel- und Harmoniegesang zwischen Ornella Vanoni und Vinícius de Moraes, ergänzt durch dessen charakteristische Sprechpassagen.
  • Gitarrenbegleitung: Das harmonische und rhythmische Fundament wird von Toquinhos virtuosem Spiel auf der klassischen Nylongitarre (Violão) getragen.
  • Rhythmik und Arrangement: Typische synkopierte Bossa-Nova-Perkussion, kombiniert mit filigranen Streicherarrangements.

Kulturelle Bedeutung

Das Stück trug gemeinsam mit dem zugehörigen Album maßgeblich dazu bei, brasilianische Musikstile im italienischen Sprachraum populär zu machen. Es zählt zu den bekanntesten Titeln im Repertoire von Ornella Vanoni und etablierte die Künstlerin als bedeutende Interpretin lateinamerikanischer Musik in Europa.


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