Neneh Cherry
Buffalo Stance (Kevin Saunderson's Techno Stance Remix I)
Kurzübersicht zum Song
„Buffalo Stance (Kevin Saunderson's Techno Stance Remix I)“ ist eine Remix-Version des Songs „Buffalo Stance“ von Neneh Cherry. Die Remix-Bezeichnung nennt Kevin Saunderson als Remixer. Der Originalsong „Buffalo Stance“ erschien 1988 auf dem Album „Raw Like Sushi“. Neneh Cherry veröffentlichte „Raw Like Sushi“ 1989. „Buffalo Stance“ wurde zu Neneh Cherrys bekanntesten Singles.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 06:40
- Label: UMC (Universal Music Catalogue)
- ISRC: GBAAA8900265
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Buffalo Stance (Kevin Saunderson's Techno Stance Remix I)
Entstehung und Veröffentlichung
Der Remix entstand 1989 im Auftrag von Virgin Records, nachdem Neneh Cherrys Single Buffalo Stance (1988) zu einem weltweiten Pop-Hit geworden war. Kevin Saunderson, neben Juan Atkins und Derrick May ein zentraler Pionier des Detroit Techno und Mitglied der Belleville Three, überarbeitete den Song im Rahmen einer Remix-Maxi. Die 12-Zoll-Single erschien unter dem Titel Buffalo Stance (The Remixes) und enthielt zwei fortlaufend nummerierte Versionen: Kevin Saunderson's Techno Stance Remix I und Techno Stance Remix II.
Musikalische Merkmale
Saunderson transformierte die von Tim Simenon und Mark Saunders geprägte Pop-Hip-Hop-Ästhetik des Originals in einen strikt maschinellen Club-Track. Ein durchgängiger, tiefer Kick-Drum-Puls, scharf geschnittene Hi-Hats und eine repetitiv pumpende Synth-Basslinie traten an die Stelle der beatlastigen Sample-Collage. Cherrys Gesang sowie das aus Malcolm McLarens Buffalo Gals entlehnte zentrale Sample blieben erhalten, wurden jedoch in eine federnde, geradlinigere Techno-Architektur eingebettet. Der Remix nutzte die damals typische Detroit-Ästhetik aus industriell anmutenden Percussion-Elementen und hallbeladenen Synthesizer-Flächen, was dem Stück eine kühlere, auf den Dancefloor zielende Dynamik verlieh.
Kulturelle Rezeption
In der Clubszene überbrückte der Remix die Sphären von Radio-Pop und der noch jungen Techno-Bewegung. Er wurde in Sets von DJs wie Derrick May und Carl Cox platziert und trug dazu bei, den Sound Detroits einem breiteren europäischen Publikum zugänglich zu machen, während er zugleich Cherrys Glaubwürdigkeit in der elektronischen Musikszene festigte.
Weiterführende Links
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