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Manfred Mann
I've Got My Mojo Working

Cover: I've Got My Mojo Working von Manfred Mann

Kurzübersicht zum Song

„I've Got My Mojo Working“ ist ein Blues-Stück, das dem Songwriter Preston Foster zugeschrieben wird und 1956 erstmals von Ann Cole veröffentlicht wurde. Besonders bekannt wurde es durch Muddy Waters, der den Titel 1957 aufnahm und damit einen Standard des Chicago-Blues prägte. Die Version von Manfred Mann erschien 1964 als Single der britischen Band. Sie steht im Kontext der frühen 1960er-Jahre, als viele britische Beat- und R&B-Gruppen US-Blues und Rhythm-and-Blues adaptierten. Manfred Manns Aufnahme ist eine Bearbeitung dieses bereits etablierten Blues-Klassikers und gehört zur Phase, in der die Band stark von afroamerikanischen Vorbildern beeinflusst war. Der Song zählt zu den oft interpretierten Blues-Titeln und ist historisch vor allem durch seine Verbindung zu Muddy Waters und zur Blues-Rezeption der britischen Bands der 1960er-Jahre relevant.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 03:11
  • Label: East Central One / Groove In Now
  • ISRC: GBAYE6400173
  • Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
I've Got My Mojo Working

Version von Manfred Mann

„I’ve Got My Mojo Working“ erschien 1965 als Single von Manfred Mann. Die Aufnahme wurde von der Band in ihrer frühen, stark vom Rhythm and Blues geprägten Phase veröffentlicht. Sänger der Single ist Paul Jones, der in den frühen Jahren die markante Blues- und R&B-Ausrichtung der Gruppe prägte.

Songgeschichte und Vorlage

Der Titel geht auf einen Blues-Song zurück, der mit Preston Foster als Autor verbunden ist und 1956 erstmals aufgenommen wurde. Besonders bekannt wurde das Stück durch Muddy Waters, dessen Version von 1957 den Song zu einem Standard des elektrischen Chicago-Blues machte. Manfred Mann griff damit ein bereits fest im Blues-Repertoire verankertes Stück auf.

Musikalische Merkmale

Die Fassung von Manfred Mann verbindet britischen Beat mit amerikanischem Blues und Rhythm and Blues. Die Aufnahme arbeitet mit einem treibenden Groove, prägnantem Gesang und einer Bandbegleitung, die auf dem Zusammenspiel von Orgel, Gitarre, Bass und Schlagzeug basiert. Diese Besetzung entsprach dem typischen Klangbild der Gruppe in der Mitte der 1960er Jahre.

Historischer Kontext

Die Veröffentlichung steht im Zusammenhang mit der britischen Blues- und R&B-Welle der 1960er Jahre, in der zahlreiche englische Bands afroamerikanische Bluesstücke adaptierten. Manfred Mann gehörte neben Gruppen wie den Rolling Stones, den Animals und den Yardbirds zu den britischen Acts, die amerikanisches Bluesmaterial einem breiten Pop-Publikum in Großbritannien zugänglich machten.


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