Madonna
Papa Don't Preach (Extended Remix)
Kurzübersicht zum Song
„Papa Don’t Preach (Extended Remix)“ ist eine Remixfassung des Songs „Papa Don’t Preach“ von Madonna. Der Originalsong erschien 1986 auf dem Album „True Blue“. Madonna schrieb den Song gemeinsam mit Brian Elliot. Die Produktion des Originalsongs übernahmen Madonna und Stephen Bray. „Papa Don’t Preach“ wurde 1986 als Single veröffentlicht. Der Song behandelt im Text die Mitteilung einer Schwangerschaft an den Vater der Protagonistin. Die Single erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 in den Vereinigten Staaten. Die Single erreichte Platz 1 der UK Singles Chart im Vereinigten Königreich.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 05:42
- Label: Rhino/Warner Records
- ISRC: USWB11104123
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Papa Don't Preach (Extended Remix)
Entstehung und Veröffentlichung
Papa Don’t Preach erschien 1986 als Single aus Madonnas drittem Studioalbum True Blue. Der Song wurde von Brian Elliot geschrieben; Madonna erhielt einen Co-Songwriting-Credit. Produziert wurde die Aufnahme von Stephen Bray und Madonna. Die Extended-Remix-Version gehört zu den zeitgenössischen 12"-Veröffentlichungen des Songs, die für den Club- und Remixmarkt der 1980er Jahre bestimmt waren.
Musikalische Merkmale
Der Song verbindet Pop mit deutlichen Elementen des Dance-Pop der 1980er Jahre. Charakteristisch ist die markante Streicher-Einleitung, die dem Stück einen dramatischen Auftakt gibt. Die Produktion arbeitet mit einem klar akzentuierten Schlagzeugbild, Synthesizer-Flächen und einer melodisch stark geführten Gesangslinie. Der Text erzählt aus der Perspektive einer jungen Frau, die ihrem Vater eine Schwangerschaft mitteilt und ihre Entscheidung verteidigt.
Kulturelle Bedeutung
Papa Don’t Preach wurde zu einem der meistdiskutierten Madonna-Songs der 1980er Jahre. Das Lied löste öffentliche Debatten aus, weil sein Thema Teenagerschwangerschaft und familiäre Autorität direkt anspricht. In der Rezeption wurde der Song sowohl mit konservativen als auch mit feministischen Lesarten verbunden, was seine kulturelle Präsenz zusätzlich verstärkte.
Chartplatzierungen
Der Song erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 in den USA. Auch im Vereinigten Königreich stand Papa Don’t Preach auf Platz 1 der Singlecharts. Darüber hinaus erreichte die Single in mehreren weiteren Ländern Spitzenpositionen, darunter Kanada und Australien.
Video und visuelle Präsentation
Das Musikvideo wurde von James Foley inszeniert. Im Video trug Madonna einen deutlich zurückgenommenen, alltagsnäheren Look mit kurz blondiertem Haar, was sich von der stärker ornamentierten Bildsprache ihrer früheren Phase abhob. Die visuelle Inszenierung unterstützte die erzählerische Perspektive des Songs und machte das Thema familiärer Konflikt auch im Video zentral.
Weiterführende Links
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