Leonard Cohen
Hallelujah
Kurzübersicht zum Song
„Hallelujah“ ist ein Song von Leonard Cohen, der 1984 auf dem Album „Various Positions“ erschien. Die Aufnahme entstand in einer Phase intensiver Arbeit; Cohen schrieb zahlreiche Textfassungen, bevor er die veröffentlichte Version fertigstellte. Musikalisch verbindet das Stück ein langsames, hymnisches Songwriter-Arrangement mit Anspielungen auf biblische Themen und auf die doppelte Bedeutung des Wortes „Hallelujah“ als Lobpreis und als weltlich gebrochene Aussage. In der ursprünglichen Veröffentlichung blieb der Song zunächst vergleichsweise unbeachtet, gewann aber später stark an Bedeutung. Maßgeblich dafür waren Coverversionen, besonders von John Cale und darauf aufbauend Jeff Buckley, die das Lied international bekannt machten. Heute gilt „Hallelujah“ als eines der bekanntesten Werke Cohens und als viel interpretierter Standard der Pop- und Songwriter-Geschichte.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 04:39
- Tempo: 170 BPM
- Label: Vintage Jukebox / Columbia / Columbia/Legacy
- ISRC: USSM10026643
- Veröffentlichungen: 7 Albums verfügbar
Hallelujah
Entstehung und Veröffentlichung
„Hallelujah“ ist ein Song von Leonard Cohen, der 1984 auf dem Album Various Positions erschien. Cohen schrieb für das Stück zahlreiche Textfassungen; in Interviews wurde über einen langen Schreibprozess mit vielen verworfenen Strophen berichtet. Der Text verbindet biblische Bezüge mit Motiven aus Liebe, Begehren und spiritueller Ambivalenz.
Text und musikalische Merkmale
Der Song ist besonders für seine selbstreferenzielle Eröffnung bekannt, in der die Akkordbewegung direkt benannt wird: „It goes like this, the fourth, the fifth, the minor fall, the major lift“. Zu den ausdrücklich aufgegriffenen biblischen Figuren gehören König David und Samson. Die Originalaufnahme von Cohen ist langsam gehalten und verbindet Gesang mit einem zurückgenommenen Arrangement, das auf Keyboard- und Bandklängen der 1980er Jahre basiert.
Veröffentlichungsgeschichte und Rezeption
In den Vereinigten Staaten wurde Various Positions zunächst nicht von Columbia Records veröffentlicht. Größere Bekanntheit gewann „Hallelujah“ in den folgenden Jahren vor allem durch Coverversionen. Eine besonders einflussreiche Fassung nahm John Cale 1991 für das Tribute-Album I’m Your Fan auf; seine Auswahl von Strophen prägte zahlreiche spätere Interpretationen.
Kulturelle Bedeutung und Coverversionen
Die Version von Jeff Buckley erschien 1994 auf dem Album Grace und wurde später zu einer der bekanntesten Interpretationen des Songs. Rufus Wainwright nahm ebenfalls eine vielbeachtete Fassung auf; seine Aufnahme wurde im Soundtrack des Films Shrek von 2001 verwendet, während im Film selbst eine Version von John Cale zu hören ist. Durch diese Verwendungen entwickelte sich „Hallelujah“ von einem zunächst vergleichsweise unscheinbar veröffentlichten Cohen-Song zu einem international vielfach interpretierten Standard.
Chart-Erfolge
Im Dezember 2008 standen in Großbritannien gleichzeitig Versionen von Alexandra Burke und Jeff Buckley weit oben in den Charts. Die Aufnahme von Alexandra Burke erreichte Platz 1 der britischen Singlecharts. Auch Cohens eigene Version kehrte im Zuge der anhaltenden Popularität des Songs in die öffentliche Wahrnehmung zurück.
Weiterführende Links
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