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Led Zeppelin
When the Levee Breaks (Remaster)

Cover: When the Levee Breaks (Remaster) von Led Zeppelin

Kurzübersicht zum Song

„When the Levee Breaks“ ist ein Song von Led Zeppelin aus dem Album „Led Zeppelin IV“, das 1971 erschien. Die Komposition wird Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones, John Bonham sowie Memphis Minnie und Kansas Joe McCoy zugeschrieben. Das Stück basiert auf dem 1929 veröffentlichten Blues „When the Levee Breaks“ von Memphis Minnie und Kansas Joe McCoy. Die Aufnahme entstand 1971 in Headley Grange in Hampshire. Der markante Schlagzeugsound von John Bonham wurde im Treppenhaus von Headley Grange aufgenommen. Jimmy Page setzte bei der Produktion starke Effekte und ein langsames Bandtempo ein. Der Song ist für seinen dichten, schweren Groove und seine stark bearbeitete Mundharmonika bekannt. Die Remaster-Fassung gehört zu den neu aufgelegten Versionen des Albums „Led Zeppelin IV“.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 07:08
  • Tempo: 142 BPM
  • Label: Atlantic Records
  • ISRC: USAT21300963
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
When the Levee Breaks (Remaster)

Entstehung und Vorlage

When the Levee Breaks ist die Schlussnummer des 1971 erschienenen Albums Led Zeppelin IV. Der Song basiert auf dem Bluesstück When the Levee Breaks von Kansas Joe McCoy und Memphis Minnie aus dem Jahr 1929. Der Text des Originals bezieht sich auf die Große Mississippi-Flut von 1927.

Aufnahme und Produktion

Led Zeppelin nahmen ihre Fassung 1970 in Headley Grange in Hampshire auf. Die markante Schlagzeugspur von John Bonham entstand im Treppenhaus des Gebäudes. Toningenieur Andy Johns platzierte Mikrofone in größerer Entfernung, um den langen, räumlichen Nachhall einzufangen. Die Aufnahme wurde zusätzlich durch starke Kompression geprägt, wodurch der Drum-Sound besonders wuchtig wirkte.

Jimmy Page setzte bei der Produktion deutliche Studioeingriffe ein. Die fertige Aufnahme wurde verlangsamt, was dem Stück eine schwerere Klangwirkung verlieh. Auch die Mundharmonika wurde durch Effekte bearbeitet und klang dadurch dichter und aggressiver als in einer konventionellen Bluesaufnahme.

Musikalische Merkmale

Die Led-Zeppelin-Version verbindet elektrischen Blues mit Hard Rock und einer stark rifforientierten Anlage. Das Stück ist für sein wiederholtes Gitarrenriff, den massiven Schlagzeug-Groove und die dichte, dunkle Klangfarbe bekannt. Robert Plant singt den Text in einer intensiven, klagenden Vortragsweise, die den Bezug zur Katastrophenthematik des Originals unterstreicht.

John Paul Jones spielte Bass und steuerte zusätzliche Instrumentalfarben bei, während Jimmy Page Gitarre und Produktion übernahm. Die Band verzichtete auf eine konventionelle, stark wechselnde Songdramaturgie und setzte stattdessen auf hypnotische Wiederholung und klangliche Verdichtung.

Wirkung und Rezeption

Der Schlagzeugsound von When the Levee Breaks gilt als eine der bekanntesten Drum-Aufnahmen der Rockgeschichte. Besonders die Bonham-Schlagzeugspur wurde in späteren Jahrzehnten häufig als Referenz für kraftvolle Rockproduktion genannt. Das Stück wurde zudem vielfach gesampelt, vor allem der Drum-Break, und fand dadurch auch in Hip-Hop- und elektronischer Musik Nachwirkung.

Zur Bezeichnung „Remaster“

Die Bezeichnung Remaster kennzeichnet eine später neu gemasterte Veröffentlichung derselben Aufnahme. Bei Led Zeppelin erschienen umfassend remasterte Neuauflagen des Katalogs unter Aufsicht von Jimmy Page.


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