Lady Gaga
White Christmas (Live)
Kurzübersicht zum Song
"White Christmas (Live)" ist eine Liveaufnahme von Lady Gaga. Der Titel basiert auf dem Weihnachtslied "White Christmas" von Irving Berlin. Lady Gaga veröffentlichte 2011 das Weihnachtsprojekt "A Very Gaga Holiday". Im Rahmen dieses Projekts erschien eine Liveversion von "White Christmas". Die Aufnahme steht im Zusammenhang mit dem Thanksgiving-Special "A Very Gaga Thanksgiving", das 2011 ausgestrahlt wurde. Das Special entstand in Zusammenarbeit mit ABC. Die Veröffentlichung erfolgte auch als digitale EP. Lady Gaga präsentierte den Song in einem jazzorientierten und klassisch weihnachtlichen Rahmen. Die Liveversion gehört zu Gagas offiziellen Weihnachtsveröffentlichungen.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 03:22
- Tempo: 101 BPM
- Label: UME - Global Clearing House
- ISRC: USUM71118673
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
White Christmas (Live)
Entstehung und Aufführungskontext
Lady Gagas Live-Interpretation von „White Christmas“ wurde erstmals im Rahmen ihres ABC-Fernsehspecials „A Very Gaga Thanksgiving“ aufgeführt, das am 24. November 2011 ausgestrahlt wurde. Die Aufnahme entstand in intimer Atmosphäre an ihrer ehemaligen New Yorker Privatschule, dem Convent of the Sacred Heart.
Veröffentlichung
Die Live-Version des Songs wurde zeitnah nach der Ausstrahlung als Teil der digitalen EP „A Very Gaga Holiday“ veröffentlicht. Die EP erschien am 22. November 2011 exklusiv auf iTunes und enthielt insgesamt vier Live-Tracks aus dem Thanksgiving-Special.
Musikalische Merkmale
Das Arrangement unterscheidet sich deutlich vom Original. Es ist im reduzierten, klassischen Jazz-Stil gehalten und wird von einer Kombination aus Klavier, Trompete und sparsam eingesetzter Rhythmusgruppe getragen. Die musikalische Leitung der Performance übernahm der Trompeter Brian Newman, ein langjähriger musikalischer Weggefährte Lady Gagas aus der New Yorker Jazzszene.
Kulturelle Einordnung
Die Aufführung zeigte eine bewusst entschleunigte und auf stimmliche Nuancen fokussierte Seite der Künstlerin, die sich von den opulenten Pop-Produktionen ihrer vorangegangenen Born This Way-Ära abhob. Sie diente als frühes öffentliches Zeugnis ihrer Affinität zum Great American Songbook, die sie später mit dem gemeinsamen Jazz-Album „Cheek to Cheek“ (2014) an der Seite von Tony Bennett vertiefen sollte.
Weiterführende Links
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