Lady Gaga
Bad Romance (Grum Remix)
Kurzübersicht zum Song
„Bad Romance (Grum Remix)“ ist ein Remix des Songs „Bad Romance“ von Lady Gaga. Das Original „Bad Romance“ stammt aus dem Jahr 2009. „Bad Romance“ erschien auf der EP „The Fame Monster“. Lady Gaga schrieb „Bad Romance“ mit RedOne. RedOne produzierte das Original gemeinsam mit Lady Gaga. Grum ist der Künstlername des schottischen Produzenten Graeme Shepherd. Der Remix überträgt die Vorlage in einen stärker elektronisch geprägten Club-Kontext. Die Komposition des Originals basiert auf Dance-Pop und Electro-Pop. Das Original enthält die wiederkehrende Hook „Rah-rah-ah-ah-ah“. „Bad Romance“ wurde zu einem der bekanntesten Titel aus Lady Gagas Frühphase.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 04:53
- Tempo: 123 BPM
- Label: Streamline/Interscope
- ISRC: USUM70913710
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Bad Romance (Grum Remix)
Entstehung und Veröffentlichung
Der Bad Romance (Grum Remix) wurde 2010 auf dem Remix-Album The Remix veröffentlicht, das ausschließlich offizielle Neuinterpretationen von Lady-Gaga-Titeln versammelt. Das Album erschien am 3. März 2010 in Japan und wenig später weltweit über Interscope Records. Hinter dem Remix steht der schottische Musikproduzent und DJ Graeme Shepherd, der unter dem Künstlernamen Grum arbeitet. Shepherd war zu diesem Zeitpunkt vor allem für seinen Synthesizer-lastigen Electro-House- und Nu-Disco-Sound bekannt, den er auf Labels wie Heartbeats etabliert hatte.
Musikalische Merkmale
Der Grum Remix überführt die düstere Electro-Pop-Vorlage in einen treibenden Progressive-House-Kontext. Die Produktion arbeitet mit einem durchgehenden Four-on-the-Floor-Kickdrum-Muster und einer prominenten, pumpenden Bassline, die dem Original fremd ist. Charakteristisch sind die geschichteten, flächigen Synthesizer-Pads, die während der Bridge und des Refrains anschwellen. Grum setzt die markante „Rah-rah-ah-ah-ah“-Hook gezielt als rhythmisch zerstückeltes Vocal-Sample ein und verfremdet Gagas Strophengesang durch Filtereffekte und zeitversetzte Delays. Das Arrangement baut um einen ausgedehnten, fast eine Minute dauernden Breakdown herum auf, in dem die Lead-Synth-Melodie oktaviert und mit Arpeggiator-Läufen unterlegt wird. Die Abmischung betont die Stereobreite und verleiht dem Track eine cluborientierte, euphorische Klangästhetik, die sich deutlich von der kühlen Industrial-Ästhetik des Originals unterscheidet.
Weiterführende Links
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