La Düsseldorf
Cha Cha 2000
Kurzübersicht zum Song
„Cha Cha 2000“ ist ein Song der deutschen Band La Düsseldorf. Der Titel erschien 1979 auf dem Album „Viva“. La Düsseldorf veröffentlichte „Cha Cha 2000“ auch als Single. Die Gruppe wurde von Klaus Dinger geführt. Der Song verbindet den Motorik-Charakter der Band mit einem tanzorientierten, wiederholungsbasierten Aufbau. „Cha Cha 2000“ zählt zu den bekanntesten Veröffentlichungen von La Düsseldorf. Der Titel steht innerhalb des Repertoires der Band für die Verbindung von avantgardistischem Rock, elektronischer Textur und rhythmischer Direktheit.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 20:02
- Tempo: 130 BPM
- Label: WM Germany
- ISRC: DEA619561510
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Cha Cha 2000
Entstehungsgeschichte
Das Stück Cha Cha 2000 wurde von Klaus Dinger geschrieben und erschien 1978 als Eröffnungstrack auf dem gleichnamigen Debütalbum der Band La Düsseldorf. Die Aufnahmen fanden in Dingers eigenem Tonstudio in Düsseldorf statt, das er nach der Trennung von Neu! eingerichtet hatte. Neben Klaus Dinger (Gesang, Gitarre, Keyboards) wirkten sein Bruder Thomas Dinger (Perkussion, Gesang) und der Schlagzeuger Hans Lampe an der Einspielung mit. Die LP wurde auf dem Label Nova Records veröffentlicht, einer Tochter von Teldec.
Musikalische Merkmale
Mit einer Länge von 19 Minuten und 52 Sekunden ist Cha Cha 2000 das längste Studio-Werk von La Düsseldorf. Der Track beginnt mit einem repetitiven, minimalistischen Keyboard-Motiv, in das nach etwa zwei Minuten ein treibender, geradliniger 4/4-Schlagzeugrhythmus einsetzt – der für den Krautrock charakteristische Motorik-Beat. Die Instrumentierung umfasst E-Gitarre, Bass, Synthesizer, Orgel und lateinamerikanische Perkussion. Klaus Dingers Sprechgesang wechselt zwischen deutschsprachigen Deklamationen und melodischen Passagen; inhaltlich entwirft der Text ein utopisches Panorama der Stadt Düsseldorf im Jahr 2000.
Kulturelle Bedeutung
Cha Cha 2000 gilt als Schlüsselwerk des späten Krautrock und wurde von zahlreichen Indie- und Post-Rock-Bands rezipiert. David Bowie bezeichnete das gesamte Album öffentlich als „the soundtrack of the 1980s“ und nannte es in Interviews als bedeutenden Einfluss auf seine Berliner Schaffensphase. Eine breite Chartplatzierung gelang dem Song nicht; er erreichte jedoch über Jahrzehnte einen festen Status in einschlägigen Underground-Diskotheken und wurde unter anderem von Stereolab und Tortoise als Referenz zitiert.
Weiterführende Links
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