Zum Inhalt springen
Menü

King Curtis
Whole Lotta Love (Live at Fillmore West, San Francisco, CA, 3/5/1971)

Cover: Whole Lotta Love (Live at Fillmore West, San Francisco, CA, 3/5/1971) von King Curtis

Kurzübersicht zum Song

„Whole Lotta Love (Live at Fillmore West, San Francisco, CA, 3/5/1971)“ ist eine Liveaufnahme des US-amerikanischen Saxophonisten King Curtis. Der Titel dokumentiert eine Aufführung im Fillmore West in San Francisco, Kalifornien, am 5. März 1971. Das Stück ist eine Liveversion von „Whole Lotta Love“. King Curtis war als Bandleader und Saxophonist der interpretierende Hauptkünstler dieser Aufnahme. Die Aufnahme steht im Kontext von King Curtis’ Live-Repertoire aus dem frühen Jahr 1971. Der Titel verweist mit seiner Benennung ausdrücklich auf Aufführungsort und Aufführungsdatum. Die Darbietung gehört zum Bereich Soul-Jazz und rhythmusbetonter Live-Instrumentalmusik.

Informationen zum Song

  • Genre: R&B
  • Dauer: 02:28
  • Tempo: 131 BPM
  • Label: Rhino Atlantic
  • ISRC: USAT20403185
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Whole Lotta Love (Live at Fillmore West, San Francisco, CA, 3/5/1971)

Entstehungsgeschichte

Die Aufnahme entstand während eines dreitägigen Engagements von King Curtis und seiner Begleitband The Kingpins im Fillmore West. Sie spielten an den Abenden des 3., 4. und 5. März 1971 als Vorgruppe für Aretha Franklin, für die Curtis zu dieser Zeit als musikalischer Leiter fungierte. Die gesamten Konzerte wurden von Arif Mardin für Atlantic Records mitgeschnitten und später zum Album Live at Fillmore West zusammengestellt. Das finale Stück des Sets war stets ein ausgedehntes Medley, das mit dem Led-Zeppelin-Riff eröffnet wurde. King Curtis selbst war kurz nach der Veröffentlichung im August 1971 einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen, sodass das Album posthum erschien.

Musikalische Merkmale

Die knapp zwölfminütige Darbietung ist ein mehrteiliges Medley und nicht eine reine Coverversion. Nach einem von den Memphis Horns (Wayne Jackson, Andrew Love, Jack Hale) und Gitarrist Cornell Dupree dominierten, funkdurchsetzten Durchlauf des ursprünglichen Riffs gleitet die Band in Buddy Miles’ Them Changes über. Es folgt eine vollständige Instrumentalpassage von Procol Harums A Whiter Shade of Pale mit weichem Saxophon-Ton, bevor das Ensemble zum Hauptthema von Whole Lotta Love zurückkehrt. Die Rhythmusgruppe besteht aus Jerry Jemmott (Bass), Bernard "Pretty" Purdie (Schlagzeug) und Truman Thomas (Orgel).

Kulturelle und historische Bedeutung

Das Album dokumentiert eine Schlüsselszene der frühen Siebziger, in der Soul- und Rockmusik im Konzertbetrieb selbstverständlich zueinanderfanden. King Curtis’ Interpretation verwandelte einen archetypischen Hardrock-Titel in eine energiegeladene Soul-Revue mit mehreren Soli und Wechseln. Das Konzept, einen aktuellen Rockhit im Set einer R&B-Band so umzugestalten, galt als wegweisend für spätere genreübergreifende Live-Alben. Live at Fillmore West zählt zu den meistrezipierten Soul-Liveplatten dieser Ära.

Chartplatzierungen

Das übergeordnete Album Live at Fillmore West erreichte Platz 9 der Billboard-Soul-Albumcharts und stieg bis auf Rang 54 der Pop-LP-Charts. Eine Singleauskopplung des Medleys erfolgte nicht; die Radio-Präsenz wurde hauptsächlich durch den separaten Titel Memphis Soul Stew getragen.


Externe Seiten zum Nachschlagen (Metadaten, Hintergrund, Lyrics).

Beliebt im Genre R&B