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Kinderlied
Ein Männlein steht im Walde

Cover: Ein Männlein steht im Walde von Kinderlied

Kurzübersicht zum Song

„Ein Männlein steht im Walde“ ist ein deutschsprachiges Volks- und Kinderlied des 19. Jahrhunderts. Der Text stammt von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und wurde 1843 veröffentlicht. Die heute gebräuchliche Melodie komponierte Carl Friedrich Zelter; sie erschien 1844. Das Lied gehört seit dem 19. Jahrhundert zum festen Bestand des deutschsprachigen Kinderliedrepertoires und wurde in zahlreichen Liederbüchern, Schulbüchern und Sammelausgaben überliefert. Form und Sprache orientieren sich an einem Rätsellied: Die Strophen beschreiben eine kleine Gestalt im Wald mit purpurrotem Mäntlein und schwarzem Käpplein, ohne den Gegenstand direkt zu benennen. Als Lösung gilt traditionell die Hagebutte. Verifizierbar ist damit vor allem die Einordnung als weit verbreitetes Kinder- und Volkslied mit Text von Hoffmann von Fallersleben und Melodie von Zelter.

Informationen zum Song


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Informationen zum Song
Ein Männlein steht im Walde

Herkunft und Text

„Ein Männlein steht im Walde“ ist ein deutschsprachiges Volks- und Kinderlied. Der Text stammt von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und wurde 1843 veröffentlicht. Das Lied gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Kinderliedern des 19. Jahrhunderts.

Der Text beschreibt ein kleines Wesen, das „ganz still und stumm“ im Wald steht und einen „purpur Mantel“ trägt. Die verbreitete Deutung bezieht das „Männlein“ auf die Hagebutte, also die Frucht der Wildrose. Die Rätselstruktur des Textes gehört zu den prägenden Merkmalen des Liedes.

Melodie und musikalische Gestalt

Die heute geläufige Melodie wurde von Carl Friedrich Zelter komponiert. Das Lied ist strophisch angelegt und wird in schlichter, leicht singbarer Form überliefert. Seine eingängige Melodie und der überschaubare Tonumfang haben die Verbreitung im schulischen und familiären Singen begünstigt.

Kulturelle Bedeutung

„Ein Männlein steht im Walde“ ist fest im Repertoire deutschsprachiger Kinderlieder verankert. Das Lied wurde über Generationen in Schulen, Kindergärten und Liederbüchern vermittelt. Es zählt zu den Stücken, die häufig als Beispiel für das Zusammenspiel von Volksliedtradition, kindgerechter Bildsprache und Rätselmotiv genannt werden.

Überlieferung und Rezeption

Das Lied erschien in Sammlungen von Kinder- und Volksliedern und wurde in zahlreichen Bearbeitungen weitergegeben. Es existieren Fassungen für einstimmigen Gesang sowie Arrangements für Klavier, Chor und elementare Musikpädagogik. Durch diese kontinuierliche Überlieferung blieb das Lied im deutschsprachigen Raum dauerhaft präsent.


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