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Killing Joke
Pandemonium (Live)

Cover: Pandemonium (Live) von Killing Joke

Kurzübersicht zum Song

„Pandemonium (Live)“ ist eine Live-Version des Songs „Pandemonium“ von Killing Joke. Killing Joke ist eine englische Rockband. Der Song „Pandemonium“ erschien 1994 auf dem Studioalbum „Pandemonium“. Das Album „Pandemonium“ wurde von Youth und Killing Joke produziert. Die Originalfassung verbindet Industrial Rock mit harten Metal- und Elektronik-Elementen. Die Albumaufnahme von „Pandemonium“ entstand unter Einbeziehung von Aufnahmen aus Ägypten. Der Titeltrack gehört zu den bekanntesten Stücken der späten Bandphase der 1990er Jahre.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 05:58
  • Tempo: 152 BPM
  • Label: Cooking Vinyl / Killing Joke Records / LiveHereNow
  • ISRC: GBCEJ0500278
  • Veröffentlichungen: 4 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Pandemonium (Live)

Entstehung und Veröffentlichung

Die Studioversion von Pandemonium erschien 1994 auf dem gleichnamigen Album von Killing Joke, das die Rückkehr der Originalbesetzung – Jaz Coleman, Kevin „Geordie“ Walker, Youth und Paul Ferguson – markierte. Das Album wurde in den Butterfly Studios in London aufgenommen und von Youth zusammen mit der Band produziert. Der Song etablierte sich als zentrales Stück des Longplayers und spiegelt die apokalyptischen, politisch aufgeladenen Themen wider, die das gesamte Werk durchziehen.

Die vorliegende Live-Version wurde am 21. Mai 1994 im Londoner Forum aufgezeichnet, während der Pandemonium-Tournee, bei der Youth erstmals seit seinem Wiedereinstieg live mit der Band spielte. Sie erschien im selben Jahr als Track auf der CD-Single Pandemonium (Ego/Sony) sowie auf weiteren Veröffentlichungen und dokumentiert die intensive Konzertpräsenz der Band zu jener Zeit.

Musikalische Merkmale

Die Live-Aufnahme transportiert den stampfenden Industrial-Metal-Groove des Originals mit roher, ungeschliffener Energie. Youths Basslinie treibt das Stück mit repetitiver Dringlichkeit voran, während Paul Fergusons Schlagzeugspiel durch markante Tom-Läufe den hypnotischen Rhythmus verdichtet. Geordies verzerrte Gitarrenriffs erhalten gegenüber der Studioversion einen noch druckvolleren, klirrenden Charakter.

Jaz Colemans Gesang pendelt zwischen beschwörender Deklamation und aggressivem Sprechgesang; der Live-Kontext verstärkt die hymnische Wirkung des Refrains, in dem die Konzertbesucher den Bandvokalisten akustisch unterstützen. Die Aufnahme verzichtet bewusst auf nachträgliche Glättung und bewahrt die dynamische, leicht chaotische Atmosphäre des Auftritts.


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