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Killing Joke
Democracy

Cover: Democracy von Killing Joke

Kurzübersicht zum Song

„Democracy“ ist ein Song der englischen Band Killing Joke. Der Titel stammt vom Studioalbum „Democracy“. Das Album „Democracy“ erschien 1996. Killing Joke wurde 1978 in London gegründet. Zur klassischen Besetzung der Band gehören Jaz Coleman, Geordie Walker, Martin Glover und Paul Ferguson. Der Song steht im Kontext der mittleren Schaffensphase der Band in den 1990er Jahren. Der Titel teilt seinen Namen mit dem Albumtitel und markiert damit die programmatische Ausrichtung der Veröffentlichung. Killing Joke ist für eine Verbindung aus Post-Punk, Industrial Rock und hartem Alternative Rock bekannt. Diese stilistische Prägung bildet auch den ästhetischen Rahmen des Albums „Democracy“.

Informationen zum Song

  • Genre: Heavy Metal
  • Dauer: 03:39
  • Label: Spinefarm FI
  • ISRC: FIUM71300177
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Democracy

Entstehung und Veröffentlichung

„Democracy“ ist der Titelsong des neunten Studioalbums der britischen Band Killing Joke, das am 1. April 1996 auf dem bandeigenen Label Butterfly Records erschien. Das Album markierte eine bewusste Rückkehr zu einem gitarrenlastigeren, direkten Klang, nachdem der Vorgänger Pandemonium (1994) stark von elektronischen Industrial-Tanzrhythmen geprägt war. Geschrieben wurde der Song von den Bandmitgliedern Jaz Coleman, Kevin „Geordie“ Walker und Martin „Youth“ Glover. Die Aufnahmen fanden unter anderem in den Londoner Great Linford Manor Studios statt; die Produktion verantwortete die Band in Eigenregie.

Musikalische Umsetzung

Der Song baut auf einem verzerrten, repetitiven Gitarrenriff auf, das Geordie Walker im typisch dröhnenden, flächigen Stil vorträgt. Die Rhythmusgruppe mit Youth am Bass und Geoff Dugmore am Schlagzeug erzeugt einen stampfenden, fast marschähnlichen Grundpuls. Jaz Colemans Gesang wechselt zwischen bedrohlichem, halb gesprochenem Vortrag und eruptiven Schreiausbrüchen, wodurch die aggressive politische Haltung des Textes zusätzlich betont wird. Die Produktion verzichtet weitgehend auf elektronische Effekte und setzt stattdessen auf rohe, unmittelbare Klanggewalt.

Inhalt und Rezeption

Textlich übt „Democracy“ scharfe Kritik an westlichen Demokratien. Coleman beschreibt diese als Scheinwahl-Systeme, hinter denen die eigentliche Macht von Konzernen und nicht gewählten Eliten ausgeübt werde. In Interviews betonte der Sänger, der Song solle die Illusion von Mitbestimmung entlarven. Als Single ausgekoppelt, erreichte das Stück am 6. April 1996 Platz 90 der britischen Single-Charts und hielt sich eine Woche in den Top 100. Das offizielle Musikvideo kombiniert düstere Live-Aufnahmen der Band mit symbolischen Bildern von Polizeieinsätzen, Demonstrationen und politischen Machtsymbolen.


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RA
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zuletzt: vor 21 Tg
(25.06.2026 10:01 UTC)
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