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Killing Joke
Chessboards (Chris Kimsey Mix)

Cover: Chessboards (Chris Kimsey Mix) von Killing Joke

Kurzübersicht zum Song

„Chessboards (Chris Kimsey Mix)“ ist ein Titel der Band Killing Joke. Der Zusatz „Chris Kimsey Mix“ kennzeichnet die Fassung als speziellen Mix des Stücks „Chessboards“.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 05:47
  • Label: [PIAS] Recordings Catalogue
  • ISRC: GBAAA0701423
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Chessboards (Chris Kimsey Mix)

Entstehung und Kontext

"Chessboards" erschien erstmals 1985 auf dem Album Night Time, dem fünften Studioalbum von Killing Joke. Der Song entstand in den Hansa Tonstudios in Berlin, wo die Band gemeinsam mit Produzent Chris Kimsey das gesamte Album einspielte. Kimsey, bekannt für seine Arbeit mit den Rolling Stones, verlieh dem Album einen zugänglicheren, druckvolleren Klang, der den kommerziellen Durchbruch der Band vorbereitete.

Der Chris Kimsey Mix (2008)

Der spezifische Chris Kimsey Mix wurde 2008 im Rahmen der remasterten und erweiterten Neuauflage von Night Time veröffentlicht. Kimsey griff auf die originalen Mehrspurbänder der Berliner Sessions zurück und erstellte eine alternative Abmischung, die sich klanglich von der ursprünglichen Albumversion unterscheidet. Der Mix offenbart eine transparentere Staffelung der Synthesizer-Schichten und betont die perkussive Rhythmusarbeit von Schlagzeuger Paul Ferguson stärker.

Musikalische Merkmale

Der Song kombiniert einen treibenden, fast tanzbaren Post-Punk-Groove mit schneidenden Gitarrenriffs von Geordie Walker und mehrschichtigen Keyboard-Flächen. Jaz Colemans charakteristischer Sprechgesang wird im Refrain von einer mehrstimmigen, chantartigen Hookline abgelöst. Der Chris Kimsey Mix hebt insbesondere die räumliche Tiefe der Synthesizer-Passagen und die klare Trennung der Gitarrenspuren hervor, was dem Stück eine schärfere, zeitgemäßere Dynamik gibt.

Inhaltliche Ausrichtung

Textlich greift "Chessboards" die Metaphorik des Schachspiels auf, um die strategischen Machtspiele und die bipolare Blockkonfrontation des Kalten Krieges zu thematisieren. Jaz Coleman verarbeitete darin seine tiefe Skepsis gegenüber geopolitischen Manövern der Supermächte, ein wiederkehrendes Motiv im Werk der Band während der 1980er Jahre. Die Zeile "Puppets dance on a string" verweist auf die wahrgenommene Fremdsteuerung der Weltpolitik durch verborgene Kräfte.


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