Kelly Marie
Feels Like I'm In Love (PWL Mix) (Shorter Mix) (Rerecorded)
Kurzübersicht zum Song
"Feels Like I’m in Love" ist ein Song von Kelly Marie. Der Titel erschien ursprünglich 1980. Die Single erreichte Platz 1 der UK Singles Chart. Das Lied wurde von Ray Dorset geschrieben. Kelly Marie ist eine schottische Sängerin. Der Zusatz "PWL Mix" bezeichnet eine von Stock Aitken Waterman geprägte Produktions- und Remix-Ästhetik des Labels Pete Waterman Limited. Der Zusatz "Shorter Mix" kennzeichnet eine gekürzte Mixfassung. Der Zusatz "Rerecorded" bezeichnet eine neu aufgenommene Version des Songs.
Informationen zum Song
- Genre: Dance
- Dauer: 03:59
- Tempo: 124 BPM
- Label: Music Manager
- ISRC: GBJUT1302057
- Veröffentlichungen: 1 EP verfügbar
Feels Like I'm In Love (PWL Mix) (Shorter Mix) (Rerecorded)
Entstehungsgeschichte
Das Original des Songs wurde von Ray Dorset, dem Frontmann von Mungo Jerry, geschrieben und komponiert. Dorset verfasste den Titel ursprünglich mit der Absicht, ihn Elvis Presley anzubieten. Nach Presleys Tod im Jahr 1977 gelangte das Demo schließlich zur schottischen Sängerin Kelly Marie (bürgerlich Jacqueline McKinnon). Ihre Disco-Fassung, produziert von Calibre Records, erschien 1979 und stieg 1980 auf Platz 1 der britischen Singlecharts.
Die hier bezeichnete Version „Rerecorded“ entstand Ende der 1980er Jahre im Zuge einer Neuaufnahme für das Label PWL Records. Pete Waterman beauftragte das Produktionsteam Stock Aitken Waterman (SAW) mit einem Remix und einer kompletten Neueinspielung des Gesangs, um den Titel in den charakteristischen Hi-NRG-Sound der Hit Factory zu überführen. Der Klammerzusatz „PWL Mix (Shorter Mix)“ kennzeichnet eine gekürzte Radio-Schnittfassung dieses Rerecordings.
Musikalische Merkmale
Die PWL-Neuaufnahme ersetzt das orchestral grundierte Disco-Arrangement des Originals durch die typischen Produktionselemente der späten 1980er Jahre. Ein programmierter Four-on-the-floor-Beat, synkopierte LinnDrum-Sounds und treibende Sequencer-Bassläufe prägen den Mix. Synthetische Bläsersätze und mehrschichtige Keyboard-Flächen ersetzen die Streicher des Originals, während die Lead-Stimme von Kelly Marie mit den für SAW typischen doppelten Harmonie-Vocals und Hallfahnen bearbeitet wurde. Der „Shorter Mix“ konzentriert das Arrangement auf Strophe, Refrain und eine reduzierte Bridge unter Verzicht auf ausgedehnte Instrumentalpassagen.
Kulturelle Bedeutung und Chartplatzierungen
Kelly Maries Originalversion gilt als einer der letzten großen Disco-Hits vor dem Niedergang des Genres. Das PWL-Rerecording platzierte den Titel 1988 erneut in den unteren Regionen der britischen Charts und unterstrich die Strategie von Pete Waterman, etablierte Hits durch Neuproduktionen einem jüngeren Clubpublikum zugänglich zu machen. Die Aufnahme wurde Teil der Kompilationsreihe „The Hit Factory“ und lief in der DJ-Kultur der späten 1980er Jahre als Brückenstück zwischen klassischem Disco-Sound und der aufkommenden Eurobeat-Bewegung.
Weiterführende Links
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