Joey Dee & The Starliters
Shout
Kurzübersicht zum Song
"Shout" ist ein Song von Joey Dee & The Starliters. Das Stück erschien 1962 auf dem Album "Doin’ The Twist at the Peppermint Lounge". Joey Dee & The Starliters nahmen mit ihrer Version einen Titel auf, der ursprünglich von den Isley Brothers stammt. Die Originalfassung von "Shout" wurde von Ronald Isley, O’Kelly Isley Jr. und Rudolph Isley geschrieben. Joey Dee & The Starliters waren als Hausband des Peppermint Lounge in New York bekannt. Die Einspielung von "Shout" steht im Kontext der frühen 1960er-Jahre, in denen Twist- und Party-Repertoire das Profil der Band prägten. Der Song gehört stilistisch in den Bereich von Rhythm and Blues und Rock ’n’ Roll.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 02:26
- Tempo: 172 BPM
- Label: Brownbeats Records / Music Products / Marathon Media International / jasmine records / Beach View Records
- ISRC: USA560795594
- Veröffentlichungen: 1 Single, 3 Albums, 1 EP verfügbar
Shout
Einordnung und Veröffentlichung
„Shout“ in der Version von Joey Dee & The Starliters erschien 1962 als Single. Das Stück ist eine Aufnahme des Songs, den die Isley Brothers 1959 veröffentlicht hatten. Joey Dee & The Starliters waren Anfang der 1960er Jahre eng mit der New Yorker Tanzszene um den Peppermint Lounge verbunden, in der auch ihr Hit „Peppermint Twist“ entstand.
Musikalische Merkmale
Die Aufnahme von Joey Dee & The Starliters steht im Kontext von Rock ’n’ Roll, Rhythm and Blues und frühem Dance-Rock. Der Song basiert auf dem für „Shout“ typischen Wechsel aus gesungenen Ruf-Antwort-Passagen und rhythmisch gesteigerten Wiederholungen des Titelworts. Die Wirkung der Version von Joey Dee & The Starliters beruht auf einem tanzorientierten Beat, einer betonten Bläser- und Rhythmusgruppenarbeit sowie einer auf Publikumsreaktion und Mitmach-Effekt angelegten Darbietung.
Kultureller Kontext
Joey Dee & The Starliters gehörten zu den Gruppen, die Anfang der 1960er Jahre den Übergang von R&B-geprägten Tanznummern zu einem stärker auf jugendliche Clubkultur zugeschnittenen Pop-Sound verkörperten. Eine Version von „Shout“ passte in dieses Repertoire, weil der Song bereits durch seine call-and-response-Struktur und seine Steigerungsdramaturgie als besonders publikumswirksam galt. Die Verbindung der Gruppe mit dem Peppermint Lounge machte solche energiegeladenen Tanzstücke zu einem zentralen Bestandteil ihres öffentlichen Profils.
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