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Jo Stafford
What Is This Thing Called Love

Cover: What Is This Thing Called Love von Jo Stafford

Kurzübersicht zum Song

„What Is This Thing Called Love?“ ist ein Song von Cole Porter. Das Lied wurde 1929 für das Musical „Wake Up and Dream“ geschrieben. Die Uraufführung im Bühnenkontext erfolgte durch Elsie Carlisle. Der Titel entwickelte sich zu einem Standard des Great American Songbook. Jo Stafford nahm den Song als Interpretin im Bereich Traditional Pop und Jazz auf. Die Komposition ist für ihre markante melodische Linie und ihre harmonische Eignung für Jazz-Interpretationen bekannt. Das Lied wurde im Lauf der Jahrzehnte von zahlreichen Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten aufgenommen.

Informationen zum Song

  • Genre: Electro
  • Dauer: 03:19
  • Label: OVC Media / M&J Music
  • ISRC: GB8XC1906175
  • Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
What Is This Thing Called Love

Entstehung und Cole Porters Original

'What Is This Thing Called Love' wurde von Cole Porter für die musikalische Revue Wake Up and Dream komponiert, die am 27. März 1929 im Londoner London Pavilion Premiere feierte. Die Uraufführung des Songs übernahm die britische Sängerin Elsie Carlisle. Der Text thematisiert mit Porters typischer ironischer Distanz die irrationale und schmerzhafte Seite romantischer Anziehung, eingekleidet in eine rhetorische Frage an die personifizierte Liebe.

Jo Staffords Studioaufnahme

Jo Stafford interpretierte den Porter-Standard für ihr Konzeptalbum Songs of Cole Porter, das 1950 bei Capitol Records veröffentlicht wurde. Das gesamte Album wurde von Paul Weston arrangiert und dirigiert, der zu dieser Zeit Staffords musikalischer Leiter war und den sie 1952 heiratete. Stafford setzt in ihrer Einspielung auf eine textnahe, klare Phrasierung und verzichtet zugunsten der melodischen Linie auf jazztypische Improvisationen. Die Instrumentierung folgt Westons charakteristischem, orchestral geprägtem Studiostil der frühen 1950er Jahre.

Musikalische Einordnung

Die Harmonik des Songs folgt der für Porter typischen Verwendung von chromatischen Durchgängen und überraschenden Akkordwechseln, insbesondere im B-Teil. Diese harmonische Komplexität machte das Stück bereits in den 1930er Jahren zu einer bevorzugten Improvisationsgrundlage im Bebop – so nutzte etwa Charlie Parker die Akkordstruktur für seine Kontrafaktur Hot House. Staffords Version bleibt dagegen bewusst der liedhaften Broadway-Ästhetik verpflichtet.


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