Jimi Hendrix
Come On (Let The Good Times Roll)
Kurzübersicht zum Song
"Come On (Let the Good Times Roll)" ist ein von Earl King geschriebener Rhythm-and-Blues-Song aus dem Jahr 1958. Jimi Hendrix nahm seine Version mit der Jimi Hendrix Experience am 13. Januar 1968 in den Olympic Studios in London auf; Produzent war Chas Chandler. Die Aufnahme erschien 1968 auf dem Album "Electric Ladyland". Der Titel gehört zu den klaren Blues- und R&B-Bezügen im Werk von Hendrix und zeigt seine enge Verbindung zu afroamerikanischen Vorformen des Rock. Hendrix’ Fassung ist keine Originalkomposition, sondern eine Bearbeitung eines bereits etablierten Songs, die das Stück mit härterem Rock-Sound, markanter Gitarrenarbeit und dem Stil der Experience neu rahmt. In der Diskografie von Hendrix ist der Titel als Beispiel dafür relevant, wie er klassisches R&B-Material in seine eigene Klangsprache überführte.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 04:09
- Tempo: 153 BPM
- Label: Legacy Recordings
- ISRC: USQX90900741
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Come On (Let The Good Times Roll)
Hintergrund
„Come On (Let the Good Times Roll)” ist eine Aufnahme der Jimi Hendrix Experience, die 1968 auf dem Album Electric Ladyland erschien. Der Titel geht auf den Song „Come On” von Earl King zurück, der bereits in den 1950er Jahren veröffentlicht wurde. Hendrix griff damit auf ein Stück aus dem Rhythm-and-Blues-Repertoire zurück, das eng mit der Musik verbunden war, die er vor seiner internationalen Karriere als Begleitgitarrist und Clubmusiker gespielt hatte.
Musikalische Merkmale
Die Version der Jimi Hendrix Experience ist deutlich im Blues und Rhythm and Blues verankert. Das Stück basiert auf einem treibenden Shuffle-Groove und verbindet ein kompaktes Band-Arrangement mit Hendrix’ markanter E-Gitarrenarbeit. Die Aufnahme stellt das Zusammenspiel von Jimi Hendrix an Gesang und Gitarre, Noel Redding am Bass und Mitch Mitchell am Schlagzeug in den Vordergrund. Hendrix gestaltet den Song mit prägnanten Riffs, kurzen Lead-Passagen und einer rauen, direkten Gesangsinterpretation.
Einordnung auf Electric Ladyland
Auf Electric Ladyland steht „Come On (Let the Good Times Roll)” neben Eigenkompositionen und weiteren stilistisch breit gefächerten Aufnahmen. Der Song zeigt Hendrix’ enge Verbindung zu afroamerikanischen Blues- und R&B-Traditionen innerhalb eines Albums, das zugleich für Studioexperimente, ausgedehnte Klangflächen und psychedelische Rockproduktionen bekannt ist. Die Aufnahme fungiert auf dem Album als vergleichsweise geradliniger, songorientierter Kontrast zu längeren und stärker experimentellen Stücken.
Kultureller Kontext
Mit der Aufnahme eines Earl-King-Stücks knüpfte Hendrix an eine Tradition an, in der britische und amerikanische Rockmusiker der 1960er Jahre ältere Blues- und R&B-Songs neu interpretierten. Bei Hendrix erhielt diese Rückbindung besonderes Gewicht, weil seine musikalische Sprache trotz innovativer Studiotechnik und expressiver Gitarrenästhetik tief in Bluesformen verwurzelt blieb. „Come On (Let the Good Times Roll)” dokumentiert diese Verbindung in einer kompakten, energiegeladenen Albumaufnahme.
Weiterführende Links
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