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Inge Brandenburg
Goody Goody

Cover: Goody Goody von Inge Brandenburg

Kurzübersicht zum Song

„Goody Goody“ ist ein US-amerikanischer Popularsong aus dem Jahr 1936. Die Musik schrieb Matty Malneck, den Liedtext verfasste Johnny Mercer. Der Song wurde 1936 durch Benny Goodman und Helen Ward bekannt. Inge Brandenburg nahm „Goody Goody“ als Jazz- und Swing-Interpretin in ihr Repertoire auf. Das Stück gehört als Standard zum Kernbestand des amerikanischen Swing und wurde von zahlreichen Vokal- und Instrumentalkünstlern interpretiert. Der Text ist als beschwingte Nummer mit pointierter Phrasierung und klarer Refrainstruktur angelegt. Die Aufnahme von Inge Brandenburg steht stilistisch im Zusammenhang mit ihrer Ausrichtung auf Jazz, Swing und amerikanisches Songmaterial.

Informationen zum Song

  • Dauer: 01:59
  • Tempo: 101 BPM
  • Label: ZYX Music
  • ISRC: DEA311301062
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Goody Goody

Musikalische Merkmale und Stil

Inge Brandenburgs Interpretation von Goody Goody ist im Stil des klassischen Swing gehalten. Die Aufnahme zeichnet sich durch ein Arrangement für Big Band aus, das von einer präsenten Bläsersektion und einer rhythmisch betonten Begleitung getragen wird. Brandenburg setzt in diesem Song ihr charakteristisches, leicht rauchiges Timbre ein und nutzt eine Phrasierung, die sich an US-amerikanischen Jazz-Vokalistinnen orientiert. Die Produktion stellt die stimmliche Präsenz der Sängerin in den Vordergrund, während das Orchester für die nötige Dynamik und den Drive sorgt.

Hintergrund und Entstehung

Der Song wurde ursprünglich im Jahr 1936 von Matty Malneck (Musik) und Johnny Mercer (Text) verfasst. Inge Brandenburg nahm das Stück Ende der 1950er Jahre auf, einer Phase, in der sie als eine der profiliertesten Jazz-Stimmen in Deutschland galt. Die Einspielung entstand in Zusammenarbeit mit dem RIAS Tanzorchester unter der Leitung von Werner Müller. Diese Version ist unter anderem auf Veröffentlichungen wie dem Album It's Boogie Time zu finden, welches Aufnahmen aus den Jahren 1958 und 1959 zusammenfasst.

Kulturelle Bedeutung

Die Aufnahme von Goody Goody fällt in die Zeit von Brandenburgs größtem künstlerischen Renommee, kurz bevor sie 1960 beim Europäischen Jazzfestival in Antibes als beste europäische Jazzsängerin geehrt wurde. Das Stück ist ein Beispiel für ihr Repertoire aus dem Great American Songbook. Es dokumentiert die Bestrebungen der deutschen Jazzszene der Nachkriegszeit, internationale Standards auf einem technisch und künstlerisch hohen Niveau zu interpretieren, wobei Brandenburg durch ihre authentische Jazz-Auffassung eine Sonderstellung einnahm.


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