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Howard Jones
No One Is To Blame (Live)

Cover: No One Is To Blame (Live) von Howard Jones

Kurzübersicht zum Song

"No One Is to Blame" ist ein Song von Howard Jones. Die Originalversion erschien 1985 auf dem Studioalbum "Dream into Action". Eine neu aufgenommene Single-Version mit Phil Collins an den Drums und als Produzent erschien 1986. Der Song erreichte Platz 4 der Billboard Hot 100 in den USA. Howard Jones schrieb das Stück. "No One Is to Blame (Live)" bezeichnet eine Live-Aufnahme dieses Songs in Konzertfassung. Der Titel gehört zu den bekanntesten Songs im Repertoire von Howard Jones. Inhaltlich steht das Lied im Kontext des Sophisti-Pop und der britischen Popmusik der 1980er Jahre.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 05:07
  • Label: Dtox Records / Cleopatra Records / Goldenlane Records / Vox Humana
  • ISRC: GBBZZ0600109
  • Veröffentlichungen: 5 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
No One Is To Blame (Live)

Entstehung und Songwriting

Howard Jones verfasste „No One Is To Blame“ ursprünglich für sein zweites Studioalbum Dream into Action, das im Jahr 1985 erschien. Die Komposition thematisiert die menschliche Erfahrung von Sehnsucht und das Begehren von Dingen oder Situationen, die unerreichbar bleiben. Während die erste Albumversion eine eher schlichte Produktion aufwies, wurde für die Single-Veröffentlichung im Jahr 1986 eine neue Version eingespielt. Diese entstand unter der Leitung von Phil Collins, der bei der Aufnahme sowohl als Produzent fungierte als auch das Schlagzeug spielte und Begleitgesang beisteuerte.

Musikalische Merkmale der Live-Darbietung

In seinen Live-Auftritten präsentiert Howard Jones den Song in unterschiedlichen Arrangements. Eine häufige Variante ist die Solo-Darbietung am Piano oder Flügel, die den Fokus auf die Melodieführung und den Text legt. Bei Konzerten mit Bandbesetzung orientiert sich die Instrumentierung an der Phil-Collins-Produktion, wobei der Einsatz von Synthesizern wie dem Roland Juno-60 prägend für den Sound ist. Jones nutzt in Live-Situationen oft Sequenzer, um die vielschichtigen Keyboard-Layer der Studioaufnahme zu reproduzieren, während er die Hauptmelodie manuell spielt.

Inhaltliche Metaphorik

Der Text von „No One Is To Blame“ arbeitet mit einer Reihe von Vergleichen, um den Zustand der unerfüllten Begierde zu beschreiben. Metaphern wie „You can look at the menu, but you just can't eat“ oder „You can see the summit but you can't reach it“ illustrieren die Distanz zwischen Wunsch und Realität. Der Song verzichtet auf eine moralische Verurteilung dieser Gefühle und betont stattdessen die Unvermeidbarkeit solcher menschlichen Regungen, was im Refrain durch die titelgebende Zeile unterstrichen wird.

Charterfolge und Auszeichnungen

Die neu aufgenommene Single-Version von „No One Is To Blame“ markierte den größten kommerziellen Erfolg für Howard Jones in den Vereinigten Staaten. Das Lied erreichte im Jahr 1986 Platz 4 der Billboard Hot 100. Zudem belegte der Titel die Spitzenposition in den US Adult Contemporary Charts. In seinem Heimatland Großbritannien erreichte die Single Platz 16 der offiziellen Charts. Live-Versionen des Songs wurden auf verschiedenen Tonträgern dokumentiert, unter anderem auf dem Album The 12" Album sowie auf späteren Live-Kompilationen wie Live in Japan.


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