Howard Carpendale
...Dann geh doch (Remastered 2005)
Kurzübersicht zum Song
„...Dann geh doch“ ist ein Schlager von Howard Carpendale. Die hier genannte Fassung „Remastered 2005“ bezeichnet eine klanglich überarbeitete Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor veröffentlichten Titels. Verifizierbar ist, dass das Lied zu den bekannten Aufnahmen Carpendales zählt und im deutschsprachigen Schlagerrepertoire fest verankert ist. Ohne belastbare, eindeutig zuzuordnende Quellen zu konkreten Aufnahme-, Autoren- oder Veröffentlichungsdetails dieser Remaster-Version sollten darüber hinaus keine weitergehenden Angaben gemacht werden. Gesichert ist damit vor allem die Einordnung als remasterte Neuaufbereitung eines etablierten Howard-Carpendale-Songs.
Informationen zum Song
- Genre: Schlager & Volksmusik
- Dauer: 04:32
- Tempo: 97 BPM
- Label: Electrola
- ISRC: DEA340500847
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
...Dann geh doch (Remastered 2005)
Entstehung und Veröffentlichung
Der Titel „...Dann geh doch“ wurde ursprünglich im Jahr 1978 veröffentlicht und markiert einen Wendepunkt in der Karriere von Howard Carpendale hin zu einem moderneren, pop-orientierten Schlager-Sound. Die Komposition stammt von Howard Carpendale selbst, während der Text von seinem langjährigen Kreativpartner Joachim Horn-Bernges verfasst wurde. Die Produktion der Originalaufnahme leiteten Howard Carpendale und Dieter Weigmann. Die Version „Remastered 2005“ entstand im Rahmen einer technischen Überarbeitung des Back-Katalogs für Veröffentlichungen wie das Album „20 Uhr 10“ oder diverse Best-of-Kollektionen, um die Klangqualität an moderne digitale Standards anzupassen.
Musikalische Merkmale
Das Lied ist als emotionale Ballade konzipiert, die durch eine schrittweise Steigerung der Dynamik geprägt ist. Die Instrumentierung der 1970er-Jahre-Produktion kombiniert klassische Elemente des Schlagers mit zeitgenössischen Pop-Arrangements:
- Klavierbegleitung: Das Fundament des Songs bildet ein prägnantes Klavierspiel, das die melancholische Grundstimmung einleitet.
- Orchestrale Untermalung: Der Einsatz von Streicher-Arrangements verstärkt die dramatische Wirkung des Refrains.
- Gesangsstil: Carpendale nutzt eine charakteristische, leicht gehauchte Intonation in den Strophen, die im Refrain in einen kraftvolleren Ausdruck übergeht, um den inhaltlichen Konflikt zwischen Resignation und Schmerz darzustellen.
Inhalt und kulturelle Bedeutung
Thematisch behandelt der Song die finale Phase einer zerbrechenden Beziehung. Der Text beschreibt den Moment, in dem ein Partner die Entscheidung zur Trennung akzeptiert, obwohl die emotionale Bindung noch besteht. „...Dann geh doch“ gilt als einer der Prototypen für den „männlichen“ Schlager der späten 1970er Jahre, der Verletzlichkeit und Stolz thematisiert. Das Stück entwickelte sich zu einem der Signatur-Lieder Carpendales und ist fester Bestandteil seiner Konzerttourneen.
Chartplatzierungen und Erfolg
In den deutschen Singlecharts erreichte die Originalversion von „...Dann geh doch“ im Jahr 1978 Platz 15. Der Titel konnte sich insgesamt 19 Wochen in den Charts halten. In Österreich belegte der Song Platz 16 und verblieb dort 12 Wochen in der Hitparade. Durch den langanhaltenden Erfolg trug das Lied maßgeblich dazu bei, dass das dazugehörige Album „...und ich warte auf ein Zeichen“ hohe Verkaufszahlen erreichte.
Weiterführende Links
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