Herbie Hancock
Go for It (Special 12" Version)
Kurzübersicht zum Song
"Go for It" ist ein Titel von Herbie Hancock. Die Bezeichnung "Special 12\" Version" kennzeichnet eine spezielle 12-Zoll-Fassung des Stücks.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 06:59
- Tempo: 132 BPM
- Label: Columbia/Legacy
- ISRC: USSM18000665
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Go for It (Special 12" Version)
Entstehungsgeschichte
Der Song „Go for It“ entstand im Umfeld des Albums Future Shock (1983), mit dem Herbie Hancock bewusst die Klänge der frühen Hip-Hop- und Electro-Szene aufgriff. Hancock schrieb das Stück gemeinsam mit Bill Laswell und Michael Beinhorn, die als Produktions- und Songwriting-Duo Material die gesamte LP mit ihm realisierten. Aufgenommen wurde in New York, wo Laswell und Beinhorn ein Netzwerk aus jungen DJs und Studiomusikern einbanden, um Hancocks Jazz-Hintergrund mit maschinellen Grooves und Turntable-Arbeit zu kombinieren.
Musikalische Merkmale
Die Special 12″ Version von „Go for It“ ist ein für die Tanzfläche verlängerter Electro-Funk-Track mit einer Spieldauer von rund sechseinhalb Minuten. Prägend sind die programmierten Drumcomputer-Rhythmen (vermutlich Oberheim DMX oder LinnDrum), mehrschichtige Synthesizer-Flächen und ein durch Vocoder verfremdeter Gesang, der sich in repetitive Hooklines einfügt. Grand Mixer D.ST (später Grand Mixer DXT) setzte mit Scratch-Phrasen und rhythmischen Cuts markante Akzente, die die 12″-Fassung gegenüber der Albumversion deutlich erweitern. Im Mittelteil wird der Beat auf ein reduziertes Break-Down-Gerüst zurückgefahren, bevor Basslinie und Synth-Stabs wieder einsetzen.
Kulturelle Rezeption
Die Single „Go for It“ erreichte im Frühjahr 1984 Platz 18 der Billboard Dance Club Songs-Charts und etablierte sich als Club-Hit in der aufkeimenden Electro- und Breakdance-Szene. Obwohl der Erfolg von „Rockit“ mit seinem ikonischen Video den Vorgänger deutlich überstrahlte, trug die 12″-Veröffentlichung von „Go for It“ dazu bei, Hancocks Hinwendung zu elektronischer Tanzmusik international sichtbar zu machen. Die Produktion der Extended Version gilt als typisch für die frühe 80er-Jahre-Praxis, Albumtracks durch verlängerte DJ-gerechte Mixe auf Maxi-Singles auszuwerten.
Weiterführende Links
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