Herbert Grönemeyer
Halt mich
Kurzübersicht zum Song
„Halt mich“ ist ein Lied von Herbert Grönemeyer. Der Song stammt aus dem Album „Mensch“. Das Album „Mensch“ erschien 2002. Herbert Grönemeyer schrieb und komponierte das Stück. „Halt mich“ ist eine deutschsprachige Pop-Ballade. Der Song steht im thematischen Zusammenhang des Albums, das persönliche Verlusterfahrungen verarbeitet. „Halt mich“ gehört zu den bekanntesten Liedern aus „Mensch“. Die Veröffentlichung erfolgte im Umfeld der Albumvermarktung von „Mensch“. Herbert Grönemeyer zählt mit „Halt mich“ zu den prägenden deutschsprachigen Balladen seines Repertoires.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 03:29
- Tempo: 137 BPM
- Label: Grönland / Before Grönland
- ISRC: DEC610800618
- Veröffentlichungen: 5 Albums verfügbar
Halt mich
Entstehungsgeschichte
Halt mich wurde als erste Single aus Herbert Grönemeyers Album Sprünge ausgekoppelt, das am 20. März 1986 erschien. Das Stück entstand in einer Phase, in der Grönemeyer unter erheblichem Druck stand, den kommerziellen Erfolg des Vorgängeralbums 4630 Bochum zu wiederholen. Die Aufnahmen fanden in den EMI-Studios in Köln statt. Produziert wurde der Titel von Herbert Grönemeyer gemeinsam mit seinem langjährigen Bassisten Norbert Hamm. Das Songwriting stammt allein von Grönemeyer, der sowohl Text als auch Musik verfasste.
Musikalische Merkmale
Der Song ist in einer reduzierten, balladesken Instrumentierung gehalten. Charakteristisch ist das markante, tief pulsierende Bassriff von Norbert Hamm, das den Rhythmus des gesamten Stücks trägt. Die Keyboards und Synthesizer-Flächen, gespielt von Alfred Kritzer, erzeugen eine kühle, sphärische Klangatmosphäre. Grönemeyers Gesang bewegt sich zwischen verhaltenem Sprechgesang in den Strophen und einem kraftvollen Falsett im Refrain. Die Dynamik des Arrangements steigert sich kontinuierlich zum Ende hin, wobei das Schlagzeug erst spät einsetzt.
Rezeption und Chartplatzierungen
Halt mich erreichte im Mai 1986 Platz 2 der deutschen Singlecharts und hielt sich insgesamt 17 Wochen in den Top 100. In Österreich stieg der Titel bis auf Rang 5, in der Schweiz auf Position 7. Das Stück belegte zudem Platz 1 der deutschen Airplay-Charts. Das dazugehörige Musikvideo, bei dem Regie Rudi Dolezal und Hannes Rossacher führten, zeigt Grönemeyer in einer schlichten, monochromen Studioumgebung und wurde auf den Musiksendern der 1980er-Jahre intensiv rotiert. Der Song etablierte sich als fester Bestandteil von Grönemeyers Live-Repertoire und wurde auf mehreren Tourneen gespielt.
Weiterführende Links
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