Herbert Grönemeyer feat. Amadou
Zeit, dass sich was dreht
Kurzübersicht zum Song
„Zeit, dass sich was dreht“ ist ein Song von Herbert Grönemeyer mit dem malischen Sänger Amadou Bagayoko, veröffentlicht 2006. Das Stück entstand im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und war der offizielle Song zur TV-Berichterstattung der ARD. Musikalisch verbindet der Titel deutschsprachigen Pop/Rock mit Einflüssen afrikanischer Popmusik; die Mitwirkung von Amadou Bagayoko steht in direktem Zusammenhang mit diesem stilistischen Austausch. Der Song erschien auf Grönemeyers Album „12“ in einer später veröffentlichten Fassung nicht, ist aber als eigenständige Single bekannt und erreichte in Deutschland hohe Chartplatzierungen. Inhaltlich und funktional war der Titel eng an die WM-Euphorie, Aufbruchsstimmung und den öffentlichen Charakter des Turniers gebunden. Der Song zählt zu den prägenden deutschsprachigen WM-Titeln der 2000er Jahre.
Zeit, dass sich was dreht
Hintergrund
„Zeit, dass sich was dreht“ ist ein Song von Herbert Grönemeyer in Zusammenarbeit mit Amadou & Mariam. Das Stück erschien 2006 als offizieller Song zur FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Der Titel wurde in deutscher und in international ausgerichteter Fassung veröffentlicht und war eng mit der medialen Begleitung des Turniers verbunden.
Entstehung und Kontext
Der Song entstand im Umfeld der Weltmeisterschaft 2006, deren offizielles musikalisches Programm mehrere internationale Beiträge umfasste. Herbert Grönemeyer war als deutscher Hauptkünstler für einen WM-Song ausgewählt worden. Die Mitwirkung von Amadou & Mariam verband Grönemeyers Pop-Rock-Profil mit westafrikanischen Einflüssen und verlieh der Aufnahme einen deutlich internationalen Charakter.
Musikalische Merkmale
„Zeit, dass sich was dreht“ verbindet deutschsprachigen Pop-Rock mit Elementen aus Weltmusik und rhythmisch geprägten Gitarren- und Percussion-Strukturen. Die Produktion ist auf Stadiontauglichkeit und große Publikumswirkung angelegt. Der Refrain arbeitet mit einer eingängigen, wiederholten Titelzeile, die den Song als motivierende Turnierhymne positioniert.
Kulturelle Bedeutung
Der Titel gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Songs im direkten Zusammenhang mit der WM 2006. Er wurde im Rahmen der Turnierberichterstattung und des offiziellen WM-Umfelds breit eingesetzt. Durch die Verbindung eines deutschen Popstars mit dem Duo Amadou & Mariam steht das Lied exemplarisch für die internationale Selbstdarstellung des Turniers in Deutschland.
Veröffentlichung und Rezeption
Der Song erschien auch auf Herbert Grönemeyers Album 12. Im Jahr der Veröffentlichung war das Stück in Deutschland stark präsent und wurde mit der öffentlichen Wahrnehmung des sogenannten Sommermärchens verknüpft. Die Aufnahme zählt zu den prägenden Pop-Songs des WM-Jahres 2006 im deutschsprachigen Raum.
Weiterführende Links
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