Heaven 17
Let Me Go (Dub Version)
Kurzübersicht zum Song
"Let Me Go (Dub Version)" ist eine Dub-Version des Stücks "Let Me Go" von Heaven 17. Heaven 17 ist eine britische Synthpop- und New-Wave-Gruppe aus Sheffield. Die Gruppe wurde von Glenn Gregory, Martyn Ware und Ian Craig Marsh gegründet. "Let Me Go" erschien 1982 auf dem Album "The Luxury Gap". Die Albumveröffentlichung erfolgte bei Virgin Records. "Let Me Go" wurde als Single veröffentlicht. Die Produktion von "The Luxury Gap" übernahmen Heaven 17 und Greg Walsh. Das Stück steht im Umfeld der elektronisch geprägten Popproduktion der frühen 1980er Jahre.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 04:50
- Label: UMC (Universal Music Catalogue)
- ISRC: GBUM71800576
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Let Me Go (Dub Version)
Einordnung
„Let Me Go (Dub Version)” ist eine Dub-Ausführung des Songs „Let Me Go” von Heaven 17. Heaven 17 entstand 1980 in Sheffield und gehörte zu den prägenden britischen Synthpop- und New-Wave-Gruppen der frühen 1980er Jahre. Die Kernbesetzung der Gruppe bestand in dieser Phase aus Glenn Gregory, Martyn Ware und Ian Craig Marsh.
Bezug zum Originalsong
Der zugrunde liegende Titel „Let Me Go” erschien 1982 auf dem Heaven-17-Album The Luxury Gap. Der Song wurde von Glenn Gregory, Martyn Ware und Ian Craig Marsh geschrieben. The Luxury Gap war das zweite Studioalbum der Gruppe und wurde 1983 in Großbritannien ein großer kommerzieller Erfolg.
Musikalische Merkmale
Eine Dub Version verlagert den Schwerpunkt typischerweise auf Rhythmus, Bass, Echo- und Raumeffekte sowie auf eine stärker fragmentierte Behandlung der Gesangsspuren. Bei Heaven 17 steht diese Bearbeitungsform in einem naheliegenden Zusammenhang mit dem stark elektronisch geprägten Produktionsstil der Gruppe. Heaven 17 arbeitete in den frühen 1980er Jahren mit Synthesizern, Drum-Machines und sequenzerten Arrangements, die sich für verlängerte Remix- und Dub-Fassungen besonders eigneten.
Stilistische Einordnung von Heaven 17
Heaven 17 verbanden auf ihren frühen Veröffentlichungen Synthpop, New Wave und Dance-orientierte Studioproduktion. Die Gruppe war eng mit der Sheffield-Szene verbunden, aus der auch The Human League hervorging; Martyn Ware und Ian Craig Marsh waren zuvor Mitglieder von The Human League. Diese Herkunft prägte den kühlen, maschinellen und zugleich funk- und soulbeeinflussten Klang von Heaven 17.
Historischer Kontext
Dub- und Remix-Versionen waren Anfang der 1980er Jahre ein wichtiges Format für 12"-Veröffentlichungen im Pop- und Clubbereich. Gerade britische Synthpop-Gruppen nutzten verlängerte und neu abgemischte Fassungen, um ihre Stücke für Diskotheken und spezialisierte DJ-Kontexte anzupassen. Eine Bezeichnung wie „Dub Version” verweist in diesem Umfeld auf den Einfluss jamaikanischer Studiotechniken auf die Popproduktion der Zeit.
Weiterführende Links
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