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Harry Belafonte
In That Great Gettin' Up Mornin'

Cover: In That Great Gettin' Up Mornin' von Harry Belafonte

Kurzübersicht zum Song

"In That Great Gettin' Up Mornin'" ist ein Spiritual aus der afroamerikanischen Gospel- und Folk-Tradition. Harry Belafonte nahm das Lied für das Album "An Evening with Belafonte" auf. Das Album erschien 1957 bei RCA Victor. Die Aufnahme präsentiert Belafontes Bariton in einem von Chor und akustischer Begleitung geprägten Arrangement. Der Titel gehört in Belafontes Repertoire religiös und traditionell geprägter Songs. Die Textgrundlage verwendet die verbreitete Spiritual-Formel "great gettin' up morning" als Bild für die Auferstehung und das Jüngste Gericht.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 03:16
  • Tempo: 102 BPM
  • Label: RCA/Legacy / The Copyright Group / Vintage Music / Kadet Records
  • ISRC: USRC15508344
  • Veröffentlichungen: 4 Albums, 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
In That Great Gettin' Up Mornin'

Entstehungsgeschichte

„In That Great Gettin‘ Up Mornin‘“ ist ein traditionelles afroamerikanisches Spiritual, das die Auferstehung am Jüngsten Tag thematisiert. Seine Wurzeln liegen in der mündlichen Überlieferung versklavter Menschen in den Südstaaten der USA. Harry Belafonte nahm das Lied 1955 für sein Debütalbum Belafonte auf, das bei RCA Victor erschien. Das Album versammelte Spirituals und Folksongs und begründete Belafontes Ruf als Interpret schwarzer Musiktraditionen.

Musikalische Merkmale

Belafonte setzt in der Aufnahme seinen warmen Bariton sparsam in Szene. Die Instrumentierung beschränkt sich auf akustische Gitarrenbegleitung und einen mehrstimmigen Chorsatz, der den Ruf-Antwort-Charakter des Spirituals betont. Die zurückhaltende Produktion rückt die vokale Intensität und den treibenden Rhythmus des Liedes in den Vordergrund.

Kulturelle Bedeutung

Mit dem Album und diesem Song trug Belafonte maßgeblich zur Popularisierung des Spirituals beim internationalen Publikum bei. Während der Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre diente das Lied als musikalische Bekräftigung von Hoffnung und Gleichheitsidealen. Belafonte selbst, ein engagierter Aktivist, sang es auf Veranstaltungen zur Unterstützung der Bewegung und unterstrich so die enge Bindung zwischen Spiritual und Freiheitskampf.


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