Hans Albers
Auf der Reeperbahn nachts um halb eins
Kurzübersicht zum Song
„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ ist ein deutschsprachiges Lied, das untrennbar mit Hans Albers verbunden ist. Es wurde 1944 durch den Film „Große Freiheit Nr. 7“ einem breiten Publikum bekannt, in dem Albers das Lied sang. Der Titel bezieht sich direkt auf die Reeperbahn im Hamburger Stadtteil St. Pauli und auf das Milieu des Hafens und Vergnügungsviertels, das auch für den Film zentral ist. Als Urheber des Liedes werden der Komponist Michael Jary und der Textdichter Bruno Balz genannt. Das Stück zählt zu den bekanntesten deutschen Filmschlagern des 20. Jahrhunderts und wurde später vielfach interpretiert. Seine anhaltende Relevanz beruht auf der engen Verbindung von Hans Albers, Hamburg, Seefahrerromantik und deutschem Nachkriegserinnerungskanon.
Informationen zum Song
- Genre: Country
- Dauer: 03:33
- Tempo: 99 BPM
- Label: EastWest Germany / Ariola / Goldene Trichter, Der / Alojado / Isac Music / MookieStudio / 10TEN MEDIA / Fiesta Records
- ISRC: DEC549350250
- Veröffentlichungen: 9 Albums, 1 EP verfügbar
Auf der Reeperbahn nachts um halb eins
Hintergrund
„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ ist ein Lied, das eng mit Hans Albers verbunden ist. Das Stück wurde durch den Film Große Freiheit Nr. 7 aus dem Jahr 1944 besonders bekannt. Hans Albers sang das Lied in diesem Film in der Rolle des Seemanns Hannes Kröger.
Entstehung und Urheberschaft
Die Musik zu „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ stammt von Werner Richard Heymann. Der Text wurde von Heinz Rühmann und Ralph Arthur Roberts mitverfasst. Das Lied entstand im Zusammenhang mit der Produktion von Große Freiheit Nr. 7, einem Film, der das Hamburger Milieu rund um Hafen, Kneipen und Seefahrt thematisiert.
Kulturelle Bedeutung
Das Lied gehört zu den bekanntesten musikalischen Darstellungen des Hamburger Vergnügungsviertels St. Pauli und der Reeperbahn. Der Titel verknüpft die Figur des Seemanns mit dem nächtlichen Leben auf der Reeperbahn und wurde dadurch zu einem festen Bestandteil der populären Hamburg-Ikonografie. Hans Albers prägte mit diesem Lied nachhaltig das Bild des rauen, zugleich sentimentalen Hafenhelden im deutschen Unterhaltungskino.
Filmischer Kontext
Große Freiheit Nr. 7 wurde unter der Regie von Helmut Käutner realisiert. Der Film spielt im Hamburger Hafenmilieu und nutzt das Lied als zentrales atmosphärisches Element. Die Verbindung von Hans Albers, Seefahrerfigur und Reeperbahn-Motiv machte das Stück weit über den Film hinaus populär.
Rezeption
„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ entwickelte sich zu einem der bekanntesten Lieder im Repertoire von Hans Albers. Das Stück wurde über Jahrzehnte hinweg vielfach interpretiert und blieb besonders mit Hamburg, St. Pauli und der deutschen Film- und Unterhaltungskultur der 1940er Jahre verbunden.
Weiterführende Links
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