Fats Domino
Ain't That A Shame
Kurzübersicht zum Song
"Ain't That a Shame" ist ein Song von Fats Domino, veröffentlicht 1955 als Single auf Imperial Records. Geschrieben wurde er von Fats Domino und Dave Bartholomew, produziert von Dave Bartholomew. Die Aufnahme entstand in New Orleans, dem musikalischen Zentrum von Dominos frühem Werk, dessen Stil Rhythm and Blues, Boogie-Woogie und frühe Rock-'n'-Roll-Elemente verband. Der Titel wurde zu einem der wichtigsten Hits von Domino und erreichte Platz 1 der Billboard-R&B-Charts sowie Platz 10 der Pop-Charts in den USA. Historisch bedeutsam ist der Song auch wegen der erfolgreichen Coverversion von Pat Boone aus demselben Jahr, die den Titel zusätzlich einem breiten Pop-Publikum bekannt machte. Der Song gilt als ein prägender Beitrag zur frühen Überschneidung von Rhythm and Blues und Rock 'n' Roll in den 1950er Jahren.
Informationen zum Song
- Genre: Jazz
- Dauer: 02:32
- Tempo: 123 BPM
- Label: Impérial / PnR / TP4 Music / EMI Trade Marketing / SPV / Bringins Music / Fantasy Day / União Lisboa / K-Tel / BIG 3 / Suburban Squire / CTS Digital / Crazy Warthog Media / 1999 GCM / Concert Archive / Delta Music / Lucas Records Soria Lopez
- ISRC: USEM38700044
- Veröffentlichungen: 14 Albums, 1 Album, 1 Single verfügbar
Ain't That A Shame
Fats Domino – Hintergrund zum Song Ain’t That a Shame
Ain’t That a Shame ist ein 1955 veröffentlichter Song von Fats Domino, geschrieben von Antoine “Fats” Domino und Dave Bartholomew. Die Aufnahme entstand in New Orleans für Imperial Records. Der Titel gehört zu den bekanntesten frühen Rock-’n’-Roll- und Rhythm-and-Blues-Aufnahmen des Künstlers.
Entstehungsgeschichte
Der Song entstand in der langjährigen Zusammenarbeit von Fats Domino mit dem Produzenten, Bandleader und Co-Autor Dave Bartholomew, der maßgeblich an Dominos Repertoire und Sound beteiligt war. Verlässlich belegt ist die gemeinsame Urheberschaft beider Musiker. Die Single erschien 1955 und wurde zu einem entscheidenden Crossover-Erfolg, der Domino über das reine R&B-Publikum hinaus bekannt machte.
Eine oft erwähnte Besonderheit ist der Titel selbst: Auf der Originalveröffentlichung lautet er Ain’t That a Shame. Spätere Coverversionen, vor allem die von Pat Boone, verwendeten häufig die grammatikalisch geglättete Form Ain’t That Shame.
Musikalische Merkmale
Musikalisch verbindet der Song Rhythm and Blues mit frühen Rock-’n’-Roll-Elementen. Charakteristisch für Fats Domino sind das prägnante Piano, ein klar tanzbarer Backbeat und ein kompakter Band-Sound, wie er für New-Orleans-Aufnahmen der 1950er Jahre typisch war. Dominos entspannter, melodischer Gesang und die eingängige Refrainstruktur trugen wesentlich zur breiten Zugänglichkeit des Stücks bei.
Kulturelle und historische Bedeutung
Ain’t That a Shame gilt als wichtiger Titel in der frühen Phase des Rock ’n’ Roll, weil er den Übergang von R&B in den Mainstream exemplarisch zeigt. Besonders relevant ist dabei, dass der Song sowohl in der Originalversion von Fats Domino als auch als Pop-Cover große Aufmerksamkeit erhielt. Damit steht er für die damalige Praxis, erfolgreiche R&B-Titel für ein breiteres weißes Pop-Publikum neu aufzunehmen.
Verifizierbare Fakten
- Die Single erreichte 1955 Platz 1 der Billboard R&B-Best-Seller-Charts.
- In den US-Popcharts erreichte Fats Dominos Originalversion Platz 10.
- Eine Coverversion von Pat Boone wurde ebenfalls 1955 ein großer Hit und erreichte in den USA Platz 1.
- Der Song wurde in die Grammy Hall of Fame aufgenommen.
- Rolling Stone führte Ain’t That a Shame in seiner Liste der 500 Greatest Songs of All Time.
Innerhalb von Fats Dominos Werk zählt Ain’t That a Shame zu den zentralen Aufnahmen, weil der Titel seinen nationalen Durchbruch entscheidend mitprägte und bis heute als Schlüsselstück der Rock-’n’-Roll-Frühgeschichte gilt.
Weiterführende Links
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