Eric Clapton
Swing Low Sweet Chariot
Kurzübersicht zum Song
„Swing Low, Sweet Chariot“ ist ein traditioneller afroamerikanischer Spiritual des 19. Jahrhunderts. Das Lied wird in der Regel Wallace Willis zugeschrieben, einem Choctaw Freedman im Indian Territory der Vereinigten Staaten. Internationale Bekanntheit erhielt das Stück durch zahlreiche Interpretationen im Gospel-, Folk-, Blues- und Rock-Kontext. Eric Clapton veröffentlichte eine Aufnahme des Liedes 1975 auf dem Album „There’s One in Every Crowd“. Diese Albumfassung erschien in einer Phase, in der Clapton verstärkt Reggae-, Gospel- und Roots-Einflüsse in seine Musik integrierte. Die Aufnahme ordnet den Spiritual in einen entspannten, bandorientierten Rock-Kontext ein.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 03:30
- Tempo: 182 BPM
- Label: Polydor Records
- ISRC: NLF057590034
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Swing Low Sweet Chariot
Einordnung und Veröffentlichung
„Swing Low Sweet Chariot“ ist auf dem Album There’s One in Every Crowd von Eric Clapton enthalten, das 1975 erschien. Die Aufnahme ist Claptons Bearbeitung des Spirituals Swing Low, Sweet Chariot, das zu den bekanntesten afroamerikanischen geistlichen Liedern des 19. Jahrhunderts zählt.
Musikalische Merkmale
Claptons Version verbindet das traditionelle Spiritual mit Elementen aus Rock, Blues und Reggae. Die Aufnahme steht damit in einer stilistischen Nähe zu mehreren Stücken aus Claptons mittlerer 1970er-Phase, in der entspannte Grooves, bandorientierte Arrangements und Einflüsse karibischer Rhythmik eine wichtige Rolle spielten.
Historischer Hintergrund des Liedes
Das Lied Swing Low, Sweet Chariot wird gewöhnlich dem afroamerikanischen Komponisten Wallace Willis zugeschrieben. Es entstand im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten und wurde als Spiritual überliefert. Das Stück erhielt im Laufe der Zeit eine breite kulturelle Wirkung und wurde in religiösen, konzertanten und populären Zusammenhängen vielfach interpretiert.
Stellung im Repertoire
Mit der Aufnahme von Swing Low Sweet Chariot griff Eric Clapton auf ein traditionsreiches Liedgut zurück, das bereits lange vor seiner Version fest im angloamerikanischen Musikleben verankert war. Die Bearbeitung steht in einer Reihe von Clapton-Aufnahmen, in denen er ältere Blues-, Gospel- und Traditional-Stoffe in einen zeitgenössischen Bandkontext überführte.
Weiterführende Links
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