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Eric B. & Rakim
Paid In Full (Seven Minutes Of Madness - The Coldcut Remix)

Cover: Paid In Full (Seven Minutes Of Madness - The Coldcut Remix) von Eric B. & Rakim

Kurzübersicht zum Song

Der Song 'Paid In Full (Seven Minutes Of Madness - The Coldcut Remix)' ist eine ikonische Remix-Version des Originals von Eric B. & Rakim. Dieser Remix, der von dem britischen DJ-Duo Coldcut produziert wurde, kombiniert die kraftvollen Rap-Elemente von Rakim mit innovativen Sampling-Techniken und einem eingängigen Beat. Der Track ist bekannt für seine kreative Verwendung von Samples und seine Fähigkeit, die Hip-Hop-Kultur der späten 80er Jahre zu repräsentieren. Er gilt als einer der besten Remixe in der Geschichte des Hip-Hop und hat einen bleibenden Einfluss auf die Musikszene.

Informationen zum Song

  • Genre: Rap/Hip Hop
  • Dauer: 07:13
  • Tempo: 196 BPM
  • Label: Universal Music Group International
  • ISRC: USIR28700379
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Paid In Full (Seven Minutes Of Madness - The Coldcut Remix)

Eric B. & Rakim – Paid In Full (Seven Minutes Of Madness - The Coldcut Remix): Hintergrund

„Paid in Full (Seven Minutes of Madness – The Coldcut Remix)” ist eine 1987 veröffentlichte Remix-Version des Songs Paid in Full von Eric B. & Rakim. Das Original erschien auf dem Album Paid in Full, einem der prägenden Hip-Hop-Alben der späten 1980er Jahre. Der Remix wurde vom britischen Duo Coldcut erstellt und entwickelte sich zu einer der bekanntesten alternativen Fassungen des Stücks.

Entstehungsgeschichte

Der Remix entstand in einer Phase, in der Hip-Hop in Großbritannien stark an Aufmerksamkeit gewann und Remix-Kultur im Clubkontext an Bedeutung zunahm. Coldcut griffen das Original von Eric B. & Rakim auf und erweiterten es deutlich zu einer längeren, collageartigen Club-Version. Besonders bekannt wurde der Einsatz eines Samples aus „Im Nin’alu” der israelischen Sängerin Ofra Haza, das dem Remix seinen markanten, sofort wiedererkennbaren Klang gab.

Im Unterschied zur ursprünglichen Albumversion ist der Coldcut-Remix stärker als DJ- und Dancefloor-Version konzipiert. Die Bezeichnung Seven Minutes of Madness verweist bereits auf die ausgedehnte, experimentellere Struktur.

Musikalische Merkmale

Musikalisch verbindet der Remix klassischen Golden-Age-Hip-Hop mit Elementen der britischen Remix- und Clubkultur der 1980er Jahre. Kennzeichnend sind:

  • eine deutlich verlängerte Laufzeit gegenüber dem Original,
  • stärker fragmentierte, collageartige Arrangement-Strukturen,
  • prominenter Einsatz von Sampling, insbesondere des Ofra-Haza-Vocals,
  • eine cluborientierte Dramaturgie mit Breaks und wiederholten Spannungsaufbauten.

Der Remix gilt damit als frühes Beispiel für die kreative Erweiterung eines Rap-Tracks durch Sampling und Re-Editing über den Rahmen eines konventionellen Single-Edits hinaus.

Kulturelle und historische Bedeutung

Die Coldcut-Version spielte eine wichtige Rolle bei der internationalen Rezeption von Eric B. & Rakim, insbesondere in Europa. Sie wird häufig im Zusammenhang mit der Öffnung von Hip-Hop für Club- und Remix-Kontexte außerhalb der USA genannt. Zugleich steht sie exemplarisch für die späten 1980er Jahre, in denen Sampling ästhetisch wie kulturell zu einem zentralen Produktionsmittel wurde.

Verifizierbare Fakten

  • Das Original Paid in Full stammt von Eric B. & Rakim und erschien 1987.
  • Der Remix wurde von Coldcut produziert.
  • Er enthält ein markantes Sample aus Ofra Hazas Im Nin’alu.
  • Die Version wurde zu einer der bekanntesten Remix-Fassungen eines Hip-Hop-Tracks der 1980er Jahre.
  • Paid in Full wurde später von zahlreichen Medien und Fachpublikationen als eines der wichtigsten Hip-Hop-Alben überhaupt gewürdigt; der Song und seine Remix-Version profitierten maßgeblich von diesem Status.

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