Elvis Presley
Don't Cry Daddy (International Hotel 23rd February 1970)
Kurzübersicht zum Song
"Don't Cry Daddy (International Hotel 23rd February 1970)" bezeichnet eine Liveaufnahme von Elvis Presley aus dem International Hotel in Las Vegas vom 23. Februar 1970. Das Stück ist die Konzertfassung des Songs "Don't Cry Daddy", der 1969 als Single veröffentlicht wurde. Geschrieben wurde der Titel von Mac Davis; die Studioaufnahme entstand 1969 in den American Sound Studio Sessions in Memphis. Der Song gehörte zu Presleys Repertoire der Las-Vegas-Engagements um 1969/1970. Die hier genannte Datierung verweist auf einen konkreten Konzertmitschnitt aus dieser Phase. Verifizierbar ist damit vor allem der Charakter als Liveversion eines bereits etablierten Presley-Titels aus seiner späten 1960er-Erfolgsperiode. Weitergehende Angaben zu exakten Veröffentlichungszusammenhängen dieser speziellen Aufnahme sollten nur anhand einer konkreten Edition oder Trackliste geprüft werden.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 02:34
- Label: MEMPHIS RECORDING SERVICE
- ISRC: GPHJP2100100
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Don't Cry Daddy (International Hotel 23rd February 1970)
Einordnung der Aufnahme
„Don’t Cry Daddy (International Hotel 23rd February 1970)” bezeichnet eine Liveaufnahme von Elvis Presley aus dem International Hotel in Las Vegas vom 23. Februar 1970. Der zugrunde liegende Song „Don’t Cry Daddy” wurde von Mac Davis geschrieben. Elvis Presley nahm die Studioversion am 22. Januar 1969 in den American Sound Studio in Memphis auf. Produzent der Studioaufnahme war Chips Moman.
Song und Veröffentlichungskontext
Die Studioversion erschien 1969 als Single mit „Rubberneckin’” auf der B-Seite. In den USA erreichte „Don’t Cry Daddy” Platz 6 der Billboard Hot 100. In Großbritannien kam die Single auf Platz 8. Der Titel gehörte zu den erfolgreichen Veröffentlichungen aus Presleys Memphis-Phase nach seinem Karriereaufschwung Ende der 1960er Jahre.
Inhalt und musikalische Merkmale
Der Text behandelt eine Familienszene, in der Kinder ihren trauernden Vater nach dem Verlust der Mutter trösten. Die Komposition verbindet Elemente aus Pop, Country und Soul. Die bekannte Studiofassung ist von einem zurückhaltenden Arrangement mit Rhythmusgruppe, Orgel und Streichern geprägt. Presleys Gesang steht dabei deutlich im Vordergrund und trägt den emotionalen Charakter des Liedes.
Live-Kontext in Las Vegas
Elvis Presley trat Anfang 1970 erneut im International Hotel in Las Vegas auf, nachdem seine dortigen Engagements 1969 ein großer Erfolg gewesen waren. Konzertmitschnitte aus diesem Umfeld dokumentieren, wie Presley aktuelle Hits und ältere Repertoirestücke in seine Bühnenprogramme integrierte. „Don’t Cry Daddy” eignete sich für diese Shows besonders wegen seines sofort verständlichen Refrains und seines emotionalen Themas.
Bedeutung im Presley-Repertoire
Der Song zählt zu den markanten Aufnahmen aus Presleys Zusammenarbeit mit dem American-Sound-Team in Memphis. Diese Sessions brachten auch Titel wie „In the Ghetto” und „Suspicious Minds” hervor. „Don’t Cry Daddy” steht innerhalb dieser Werkphase für die stärkere Hinwendung zu zeitgenössischem Songmaterial und zu einem moderneren, soulgeprägten Klangbild.
Weiterführende Links
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