Earth, Wind & Fire
Sun Goddess (Ramsey Lewis Cover) (Cover Live)
Kurzübersicht zum Song
"Sun Goddess (Ramsey Lewis Cover) (Cover Live)" ist eine Live-Coverversion von Earth, Wind & Fire. Der Songtitel weist Ramsey Lewis als Urheber der zugrunde liegenden Vorlage aus. Die Bezeichnung "Cover Live" kennzeichnet die Aufnahme als live aufgeführte Interpretation. Earth, Wind & Fire arbeitete in den 1970er Jahren mit Ramsey Lewis zusammen. Das Album "Sun Goddess" von Ramsey Lewis erschien 1974. Earth, Wind & Fire wirkte als Begleitband und kreative Kraft an "Sun Goddess" mit. Maurice White war als Produzent und Mitautor zentral an Ramsey Lewis’ Album "Sun Goddess" beteiligt.
Informationen zum Song
- Genre: Blues
- Dauer: 05:14
- Label: Vintage Jukebox
- ISRC: FXR022501309
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Sun Goddess (Ramsey Lewis Cover) (Cover Live)
Hintergrund und Verbindung zum Original
Das Stück „Sun Goddess“ wurde ursprünglich von dem Jazzpianisten Ramsey Lewis komponiert und 1974 auf seinem gleichnamigen Album veröffentlicht. Die Studioaufnahme entstand in Zusammenarbeit mit Mitgliedern von Earth, Wind & Fire, wobei Maurice White als Produzent fungierte und gemeinsam mit weiteren EWF-Musikern instrumental und gesanglich beteiligt war. Die charakteristische Fender-Rhodes-Melodielinie geht auf den Keyboarder Larry Dunn zurück, der sie für die Session beisteuerte.
Die Live-Version von Earth, Wind & Fire
Earth, Wind & Fire nahmen den Song 1975 in ihr eigenes Konzertrepertoire auf und veröffentlichten eine Live-Version auf dem Doppelalbum „Gratitude“. Die Aufnahme wurde während der Tournee zum Album That's the Way of the World mitgeschnitten und im Auftritt medleyartig mit dem Titel Time Is on Your Side kombiniert. Produzent war erneut Maurice White, der die Live-Mitschnitte im Studio nachbearbeiten ließ und das Publikumsgefühl verdichtete.
Musikalische Merkmale
Die Cover-Version transportiert den Jazz-Funk-Charakter des Originals in eine bühnentaugliche, treibende Fusion-Form. Das Arrangement setzt auf mehrstimmige Bläsersätze der Phenix Horns, eine durchgängig synkopierte Basslinie und mehrschichtige Vokalharmonien. Der prägnante Rhythmusgitarren-Part im Wah-Wah-Stil von Al McKay sowie das Zusammenspiel von lateinamerikanisch geprägter Perkussion und vierstimmigem Satzgesang kennzeichnen die Bühneninterpretation.
Kulturelle Bedeutung
Die gemeinsame Historie des Stücks festigte die Verbindung zwischen Ramsey Lewis und Earth, Wind & Fire als zentrale Exponenten einer Crossover-Bewegung, die Jazz-Harmonik mit populärem Funk und Soul verschmolz. Die Live-Version aus Gratitude blieb ein fester Bestandteil der Setlists von Earth, Wind & Fire und wurde in den 1970er-Jahren zum Inbegriff der Live-Energie der Band. Das Album Gratitude erreichte Platz 1 der Billboard-R&B-Charts und wurde mit Doppelplatin ausgezeichnet.
Weiterführende Links
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