Die Toten Hosen
Willkommen in Deutschland (Live in Düsseldorf 2018)
Kurzübersicht zum Song
„Willkommen in Deutschland (Live in Düsseldorf 2018)“ ist eine Liveaufnahme der Band Die Toten Hosen. Die Toten Hosen stammen aus Düsseldorf. Der Klammerzusatz „Live in Düsseldorf 2018“ bezeichnet eine Konzertaufnahme aus Düsseldorf aus dem Jahr 2018. Der Titel „Willkommen in Deutschland“ gehört zum Repertoire der Band.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 03:47
- Label: JKP/WM Germany
- ISRC: DEF241921018
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Willkommen in Deutschland (Live in Düsseldorf 2018)
Entstehung und Kontext
Der Song Willkommen in Deutschland wurde von Die Toten Hosen ursprünglich 1993 auf dem Album Kauf MICH! veröffentlicht.
Frontmann Campino schrieb den Text als direkte Reaktion auf die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im August 1992.
Im Jahr 2018 nahm die Band den Titel erneut im Studio auf und veröffentlichte ihn als Single mit einem Musikvideo, das Geflüchtete porträtiert. Die Einnahmen aus dieser Neuaufnahme spendete die Gruppe vollständig an PRO ASYL.
Die Live-Aufnahme aus Düsseldorf 2018
Die Version Willkommen in Deutschland (Live in Düsseldorf 2018) entstand bei den Abschlusskonzerten der Laune der Natour-Tournee am 14. und 15. Dezember 2018 im ISS Dome.
Sie ist auf dem im September 2019 erschienenen Live-Album Zuhause Live: Das Laune der Natour-Finale enthalten. Regie bei der Konzertaufzeichnung führte Paul Hauptmann.
Das Album erreichte Platz 1 der Album-Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Musikalische Umsetzung
Die Live-Fassung überträgt das punktypische Tempo der Studioversion in ein breiteres, mit Chorgesängen des Publikums unterlegtes Arrangement.
Das dominierende Gitarrenriff wird von Michael Breitkopf und Andreas von Holst gespielt, während Vom Ritchie mit treibendem Schlagzeugspiel die Dynamik steigert.
Der Wechselgesang zwischen Campino und dem Publikum setzt in der zweiten Strophe ein und verstärkt sich bis zum gemeinschaftlichen Schlussrefrain.
Inhaltlicher Hintergrund
Der Text prangert mit ironisch gebrochener Begrüßungsgeste Rassismus und die gesellschaftliche Ausgrenzung von Geflüchteten an. Zeilen wie „Sie werden sich noch wundern, was hier noch alles geht“ verweisen auf die Kontinuität rechtsextremer Gewalt zwischen 1992 und 2018.
Weiterführende Links
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