Communards & Sarah Jane Morris
Don't Leave Me This Way
Kurzübersicht zum Song
Don't Leave Me This Way ist ein eingängiger und emotionaler Song, der von der Angst handelt, verlassen zu werden. Die kraftvolle Stimme von Sarah Jane Morris in Kombination mit dem charakteristischen Sound der Communards verleiht dem Stück eine besondere Intensität. Der Song thematisiert die Sehnsucht nach Liebe und die Verzweiflung, die mit dem Verlust einer geliebten Person einhergeht.
Don't Leave Me This Way
Version der Communards
„Don’t Leave Me This Way“ wurde 1986 von The Communards veröffentlicht. Die Aufnahme ist eine Coverversion des gleichnamigen Songs von Kenneth Gamble, Leon Huff und Cary Gilbert, der zuvor unter anderem durch Harold Melvin & the Blue Notes und Thelma Houston bekannt geworden war.
Bei den Communards sang Jimmy Somerville die Leadstimme. Sarah Jane Morris ist auf der Single als Gastsängerin zu hören und übernahm markante Gesangspassagen im Duett mit Somerville.
Musikalische Gestaltung
Die Version der Communards verbindet Hi-NRG, Synthpop und Dance-Pop mit deutlichen Bezügen zur Disco-Tradition des Songs. Die Produktion setzt auf einen treibenden elektronischen Beat, Synthesizer-Flächen und einen stark auf den Club-Einsatz ausgerichteten Aufbau.
Der Kontrast zwischen Somervilles hohem Falsett und der tieferen, kraftvollen Stimme von Sarah Jane Morris prägt den Charakter der Aufnahme. Diese Gegenüberstellung verleiht der Coverversion eine eigene Dramaturgie innerhalb des bekannten Songmaterials.
Chart-Erfolg
Die Single erreichte Platz 1 der britischen Singlecharts. Sie war 1986 die meistverkaufte Single des Jahres im Vereinigten Königreich.
Auch in mehreren anderen europäischen Ländern war die Aufnahme kommerziell erfolgreich. Die Single wurde zu einem der bekanntesten Titel der Communards und zu einem der prägenden britischen Dance-Pop-Hits der zweiten Hälfte der 1980er Jahre.
Kulturelle Bedeutung
Die Version der Communards wurde eng mit der britischen Clubkultur der 1980er Jahre verbunden. Durch Jimmy Somervilles öffentliche Präsenz als offen schwuler Popstar erhielt der Song im Umfeld von Disco-, Club- und queerer Popkultur zusätzliche Sichtbarkeit.
Die Aufnahme gilt als eines der bekanntesten Beispiele dafür, wie ein Soul- und Disco-Titel der 1970er Jahre in den 1980er Jahren erfolgreich in einen elektronisch geprägten Popkontext übertragen wurde.
Weiterführende Links
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