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Caterina Valente
Babalú

Cover: Babalú von Caterina Valente

Kurzübersicht zum Song

„Babalú“ ist ein afro-kubanisch geprägtes Lied des kubanischen Komponisten Margarita Lecuona. Caterina Valente nahm „Babalú“ in ihrem Repertoire als Sängerin mit starker Ausrichtung auf internationale Unterhaltungsmusik und lateinamerikanische Stilformen auf. Der Titel gehört zu den Liedern, die durch seinen Rufcharakter und seine rhythmische Struktur mit afro-kubanischer Tanz- und Popularmusik verbunden sind. Die Bezeichnung „Babalú“ bezieht sich im afro-kubanischen Religionskontext auf Babalú Ayé. Caterina Valente war für Interpretationen in mehreren Sprachen sowie für stilistische Beweglichkeit zwischen Schlager, Chanson, Jazz und Latin bekannt.

Informationen zum Song

  • Genre: Filme/Videospiele
  • Dauer: 02:49
  • Tempo: 143 BPM
  • Label: Decca (UMO) (Classics) / Electrola / AMB
  • ISRC: DEF066422920
  • Veröffentlichungen: 3 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Babalú

Entstehung und Hintergrund

„Babalú“ ist eine Komposition der kubanischen Musikerin und Songwriterin Margarita Lecuona aus dem Jahr 1939. Das Lied thematisiert die Anrufung der Gottheit Babalú Ayé aus der afrokubanischen Santería-Religion. Durch Interpreten wie Miguelito Valdés und Desi Arnaz erlangte das Stück weltweite Bekanntheit, bevor Caterina Valente es Mitte der 1950er-Jahre in ihr internationales Repertoire aufnahm.

Musikalische Gestaltung und Performance

Valentes Version von „Babalú“ zeichnet sich durch die Verbindung von traditionellen afrokubanischen Rhythmen mit Elementen des Swing und Big-Band-Jazz aus:

  • Rhythmik und Dynamik: Das Arrangement wechselt zwischen einer getragenen, rituell anmutenden Einleitung und schnellen, polyrhythmischen Mambo-Passagen, getrieben von Congas, Bongos und Bläsersätzen.
  • Vokale Darbietung: Valente nutzt ihren großen Stimmumfang für dramatische Vokalmodulationen, dynamische Wechsel zwischen tiefen Bruststimmen-Passagen und hohen Kopfnoten sowie improvisatorische Scat- und Vokalperkussion-Elemente.
  • Bühnenpräsenz: Bei Live- und Fernsehauftritten begleitete Valente das Lied häufig selbst an Perkussionsinstrumenten wie den Congas oder der Gitarre.

Kulturelle Bedeutung im Werk Valentes

Das Stück trug in den 1950er- und 1960er-Jahren wesentlich dazu bei, Valentes Image als vielsprachige Kosmopolitin und virtuose Latin-Jazz-Interpretin auf dem US-amerikanischen und europäischen Markt zu festigen. Sie präsentierte „Babalú“ regelmäßig in internationalen Fernsehformaten wie The Perry Como Show, The Danny Kaye Show sowie in ihren eigenen TV-Specials.


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