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Canned Heat
End O'Nite Boogie (Live)

Cover: End O'Nite Boogie (Live) von Canned Heat

Kurzübersicht zum Song

„End O'Nite Boogie (Live)“ ist eine Liveaufnahme der US-amerikanischen Bluesrock-Band Canned Heat. Canned Heat wurde 1965 in Los Angeles gegründet. Die Gruppe ist für ihre Verbindung von elektrischem Blues, Boogie und Rock bekannt. Der Titel verweist mit der Bezeichnung „Boogie“ auf ein zentrales Stilmerkmal der Band. Die Livekennzeichnung benennt die Aufnahmeform als Konzertmitschnitt.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 19:57
  • Label: Live Wire / Fried Bananas
  • ISRC: GBLLT2029253
  • Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
End O'Nite Boogie (Live)

Entstehung und Aufnahme

Der Song End O'Nite Boogie (Live) wurde im Jahr 1968 während eines Auftritts der Band Canned Heat im Club Topanga Corral in Topanga Canyon, Kalifornien, aufgenommen. Die Veröffentlichung erfolgte 1971 auf dem Album Live at Topanga Corral über das Label Wand Records. Da die Band zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vertraglich an Liberty Records gebunden war, wurde das Material unter dem Vorwand veröffentlicht, es handele sich um Aufnahmen aus einem anderen Club, um rechtliche Konflikte zu vermeiden.

Musikalische Merkmale

Das Stück repräsentiert den für Canned Heat typischen Boogie-Rock, der auf einem repetitiven und hypnotischen Rhythmus basiert. Die Besetzung der Aufnahme umfasst Bob „The Bear“ Hite (Gesang), Alan „Blind Owl“ Wilson (Rhythmusgitarre), Henry „Sunflower“ Vestine (Leadgitarre), Larry „The Mole“ Taylor (Bass) und Adolfo „Fito“ de la Parra (Schlagzeug). Musikalisch ist der Song durch ein langes, improvisiertes Zusammenspiel geprägt, bei dem Henry Vestine stark verzerrte Soli spielt, während Larry Taylor eine treibende Basslinie hält.

Struktur und Live-Kontext

Wie der Titel impliziert, diente das Stück als energetischer Abschluss der Live-Konzerte. Es weist strukturelle Ähnlichkeiten zu anderen ausgedehnten Boogie-Improvisationen der Band auf, wie etwa Fried Hockey Boogie oder Refried Boogie. Der Fokus liegt auf der dynamischen Steigerung des Tempos und der Lautstärke gegen Ende des Titels. Die Aufnahme dokumentiert die Praxis der Band, traditionelle Blues-Strukturen in das längere, improvisationslastige Format des Psychedelic Rock der späten 1960er Jahre zu überführen.


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