Bobbie Gentry
Ode To Billie Joe
Kurzübersicht zum Song
„Ode to Billie Joe“ ist ein Song der US-Singer-Songwriterin Bobbie Gentry. Er wurde 1967 veröffentlicht, erschien zunächst als B-Seite der Single „Mississippi Delta“ und wurde nach starker Radioresonanz zur A-Seite. Die Aufnahme erschien auf dem Album „Ode to Billie Joe“ bei Capitol Records. Produziert wurde sie von Kelly Gordon. Musikalisch verbindet der Titel Elemente aus Southern Gothic, Folk, Country und Pop; prägend sind Gentrys erzählender Gesang und das sparsame, atmosphärische Arrangement. Der Song wurde ein großer kommerzieller Erfolg, erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 und gewann bei den Grammy Awards 1968 mehrere Auszeichnungen, darunter Best New Artist für Bobbie Gentry sowie Best Female Pop Vocal Performance. Historisch gilt das Stück als einer der wichtigsten narrativen Popsongs der späten 1960er Jahre.
Informationen zum Song
Metadaten und Albumzuordnungen können aus Deezer ergänzt sein. Hintergrundtexte und Deutungen können mit KI erstellt sein und Fehler enthalten. Datenquellen und Korrekturhinweise
- Genre: Country
- Dauer: 04:14
- Tempo: 122 BPM
- Label: Parlophone Catalogue / UMC (Universal Music Catalogue) / Co Records
- ISRC: USCN18900028
- Veröffentlichungen: 2 Albums, 1 Single verfügbar
Deezer-Hörprobe
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Ode To Billie Joe
Entstehung und Veröffentlichung
„Ode to Billie Joe“ erschien 1967 als Single von Bobbie Gentry bei Capitol Records. Bobbie Gentry schrieb den Song selbst. Die Aufnahme entstand in Los Angeles. Der Titel wurde zunächst als B-Seite von Mississippi Delta vorgesehen. Radiostationen spielten jedoch bevorzugt Ode to Billie Joe, woraufhin der Song zur eigentlichen Hitseite wurde.
Musikalische Merkmale
Der Song verbindet Elemente aus Southern Gothic, Country, Folk und Pop. Die Erzählung ist als dialogisch wirkende Alltagsszene am Esstisch angelegt. Die Wirkung des Stücks beruht stark auf Gentrys zurückhaltendem Gesang und der knappen, atmosphärischen Begleitung. Charakteristisch ist die düstere, lakonische Stimmung, die den Text über ein Familienessen mit der Nachricht vom Tod Billie Joes kontrastiert.
Inhaltliche und kulturelle Bedeutung
Der Text schildert, wie eine Familie beim Essen beiläufig vom Sprung Billie Joe McAllisters von der Tallahatchie Bridge erfährt. Ein zentrales Motiv des Songs ist der Gegenstand, den die Erzählerin und Billie Joe zuvor von der Brücke geworfen haben. Gerade diese ausgesparte Information machte den Song zu einem viel diskutierten Popkultur-Phänomen. Die offene Erzählweise löste in den USA zahlreiche Deutungen über die Beziehung der Figuren und die Bedeutung des weggeworfenen Objekts aus.
Chart-Erfolg und Auszeichnungen
Ode to Billie Joe erreichte 1967 Platz 1 der Billboard Hot 100. Der Song hielt sich mehrere Wochen an der Spitze der US-Charts. Auch das gleichnamige Album Ode to Billie Joe erreichte Platz 1 der US-Albumcharts. Bei den Grammy Awards gewann Bobbie Gentry 1968 Auszeichnungen, darunter Best New Artist sowie Ehrungen für ihre weibliche Gesangsleistung im Pop- und Folk-Bereich.
Adaptionen und Nachwirkung
Die Popularität des Songs führte 1976 zu dem Film Ode to Billy Joe, der den Stoff frei ausbaute. Der Song gilt als eines der markantesten erzählenden Stücke der späten 1960er Jahre. Er trug wesentlich dazu bei, Bobbie Gentry als außergewöhnliche Singer-Songwriterin im Mainstream-Pop zu etablieren.
Weiterführende Links
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